Sängerin und TikTok-Influencerin Sandra Hesch

© schoendorfer karl

Stars Austropromis
11/20/2020

TikTok-Star Sandra Hesch veröffentlicht erste Single: "Ein Kindheitstraum"

Die oberösterreichische Sängerin spricht im Interview über ihre neue Musik, TikTok, Kritik und ihre Zukunftswünsche.

von Lisa Trompisch

Die sympathische Oberösterreicherin Sandra Hesch will musikalisch hoch hinaus. Heute, Freitag, erscheint ihre vielversprechende Debüt-Single „Viel zu jung“.

„Es geht im Endeffekt um eine Trennung, um ein wahres Ereignis. Das ist mir im Frühjahr passiert. Das war mit meinen 20 Jahren glaube ich, das Schlimmste, das ich bis jetzt gehabt habe im Leben“, erzählt sie im KURIER-Interview.

„Nachdem ich mit der Musik einfach extrem gut Dinge verarbeiten kann, hab ich mir gedacht, ich schreib jetzt einfach einen Song darüber und der hat mir extrem geholfen, dass ich darüber hinwegkomme. Und ich hoffe, ich kann auch anderen Menschen in ähnlicher Situation ein bisschen damit helfen“, so die Sängerin, die von ihrer Familie immer Unterstützung erfahren hat.

„Das ist echt ein Kindheitstraum von mir. Wie ich ein kleines Mäderl war, hab’ ich das immer schon ins Freundebuch hineingeschrieben. Traumberuf: Sängerin.“

Auf der Kurzvideo-App TikTok (weltweit über 800 Millionen Nutzer) ist sie mit über 340.000 Follower schon längst ein Star. „Ich habe die App ca. seit einem Jahr auf meinem Handy. Habe aber nie selbst was gepostet, weil ich mich nicht recht getraut habe. Mike Vallas (oberösterreichischer Musiker mit 1,3 Millionen TikTok-Fans), ein Freund von mir, hat mich dann animiert, dass ich selber Lieder oder Videos rauflade und so bin ich zu der ganzen Geschichte gekommen und mir macht es echt viel Spaß und mittlerweile folgen mir auch schon ganz schön viele Leute.“

Natürlich sind da auch die Kritiker nicht weit, mittlerweile kann sie aber schon gut damit umgehen. „Aber am Anfang war es schon ein bissl schwierig, weil ich mir das sehr zu Herzen genommen habe.“

Die App ist auch nicht unumstritten, gilt als Datensammler und als Einfallstor für Hacker. „Ich glaube, wenn man sich auf so einer Plattform registriert, muss man fast das Risiko eingehen, dass die Daten nicht dort bleiben, wo sie sein sollen. Das ist bei jeder Plattform so. Ich habe da jetzt bei TikTok nicht mehr Angst als wo anders“, so Hesch.

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