Katharina Straßer und Thomas Stipsits

© schoendorfer karl

Stars Austropromis
10/24/2020

Straßer & Stipsits: Neuer Film, neues Buch und ein Abschied

Das beliebte Künstlerehepaar Katharina Straßer und Thomas Stipsits zwischen Krimi und Komödie.

von Lisa Trompisch

Ob privat oder beruflich, das Künstlerpaar Katharina Straßer und Thomas Stipsits harmoniert auf allen Ebenen. Auch für die Komödie „Griechenland“, für die Stipsits auch am Drehbuch mitgeschrieben hat, stehen sie wieder gemeinsam vor der Kamera.

„Ich wollte immer schon einmal eine Filmgeschichte über Griechenland machen, die so ein bissel unter der Überschrift steht: Irgendwann bleib i dann dort. Es ist eine klassische Aussteigerkomödie“, erzählt Stipsits im KURIER-Gespräch. Und damit’s wirklich lustig wird, darf natürlich nicht alles so glattgehen.

Was Thomas Stipsits von Yoga hält und wie die beiden unbeschadet den Lockdown überstanden haben, sehen Sie hier:

„Die Schwiegermutter ist ein großes Thema, wie in so mancher Ehe“, grinst Straßer, die im Film die Lebensgefährtin des Hotelerben (gespielt von Stipsits) mimt. „Er ist halt so ein richtiger Ödipus-Komplexler, um es auf den Punkt zu bringen“, lacht sie.

„Bei mir gibt es immer wieder so leichte autobiografische Züge, die man dann in Rollen verpackt, aber grundsätzlich ist die Geschichte frei erfunden, obwohl ich meine Mutter gern mag“, zwinkert der Kabarettist.

Stress am Set gibt es zwischen den Eheleuten (seit 2014 verheiratet) keinen, wie sie erzählen. „Ich sage immer, es ist erstaunlich gut. Es ist eine Herausforderung. Gerade wenn man dreht, sieht man sich einfach 24 Stunden am Tag und am Wochenende verbringt man auch noch Zeit und hat auch noch die Kinder (Anm.: Emil und Lieselotte) miteinander. Das könnte zu viel Konflikt führen, das geht bei uns aber immer irrsinnig gut. Ich arbeite total gern mit ihm“, so Straßer, die am 10. November mit ihrem neuen Programm „Keine Angst“ Premiere feiert. „Ein Austropop-Abend“, wie sie verrät.

Und bei Stipsits gibt’s auch noch etwas Neues, er hat im Lockdown an seinem zweiten Krimi geschrieben. Er heißt „Uhudler-Verschwörung“ und wird Mitte November erscheinen. „Und ich möchte jetzt appellieren an alle, die möchten, dass er noch einen dritten Roman schreibt. Das bedeutet für mich: Ich habe null Freizeit, also bitte überlegen Sie sich das und wenn, dann besprechen Sie es mit mir. Danke“, lacht Katharina, die ihrem Thomas zum Schreiben extra den Rücken freigehalten hat.

„Da hat mir die Kathi wirklich ganz, ganz viel Freiraum gelassen.“

Apropos Krimi, mit dem „Tatort“ ist es bei Stipsits ja jetzt vorbei. Am Sonntag flimmert sein vorletzter über den Bildschirm. „Ich habe den Fredo Schimpf irrsinnig gern gemacht, aber ich glaube, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, so der gebürtige Steirer, der vor allem auch aus zeitlichen Gründen mit dieser Rolle aufhört. Er ist einfach in der glücklichen Lage, seine eigenen Projekte forcieren zu können, auch seine Stinatz-Krimis werden nämlich verfilmt.

Im Manfred-Deix-Animationsfilm „Rotzbub“ sind die beiden übrigens auch zu hören. Sie sprechen die Figuren Kurz und Trude. „Mir macht das Synchronisieren wahnsinnig viel Spaß und ich möchte auch mehr solche Sachen machen. Ich bin eine der wenigen Schauspielerinnen, die das gerne machen. Die meisten hassen das“, sagt Straßer, die auch total konsequent an ihrer Fitness arbeitet.

„Für mich ist der Sport ein super Ventil. So anstrengend alles andere ist. Ich mach das viermal die Woche, meist um 9 in der Früh. Zuerst die Kinder abliefern und manchmal geh ich da echt mit dem faden Aug' hin, aber mir ging es jedes Mal danach besser. Ich hab da was für mich gefunden und bin gespannt, wo das für mich noch hinführt“, sagt sie.

Was Thomas Stipsits von Yoga hält und wie die beiden unbeschadet den Lockdown überstanden haben, sehen Sie auf kurier.at und schauTV.

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