Roswitha Wieland und Stefan Petzner

© ORF/Günther Pichlkostner

Stars Austropromis
03/30/2019

Stefan Petzner mit Dancing-Stars-Jury schwer im Clinch

Petzner fand sich von der Jury persönlich angegriffen und machte seinem Ärger kräftig Luft. Sarkissova fühlte sich bedroht.

von Lisa Trompisch

Tanzen sollte ja eigentlich Freude bereiten, Ex-Politiker Stefan Petzner ärgerte sich aber nach seinem Tango gewaltig. Die harsche Kritik der Dancing-Stars-Jury brachte ihn regelrecht auf die Palme. Erstmals in der Geschichte der Show wollte auch ein Juror, oder besser gesagt eine Jurorin, Null Punkte vergeben und den Tanz erst gar nicht bewerten.

Karina Sarkissova war ziemlich entsetzt von der tänzerischen Leistung Petzners und hielt damit auch nicht hinter dem Berg. Man habe eigentlich ja schon bei der letzten Show gehofft, er würde ausscheiden, meinte sie. "Es war null Steigerung, es war erschreckend", so die Primaballerina.

Auch den Juror Dirk Heidemann konnte Petzner mit seinem Tanz so gar nicht überzeugen. "Wenn die Aliens uns angreifen, dann braucht Stefan nur seinen Tango tanzen und dann hauen die wieder ab." Es gab den historischen Tiefstand von nur sechs Punkten und damit auch den letzten Platz. Petzner fühlte sich von dem allen schwer persönlich angegriffen und machte seinem Ärger auch gleich via Facebook Luft.

"Fassungslosigkeit hinter Kulissen (...) Kritik okay, liebe Jury, aber das war nur mehr gehate und beleidigend! Ich bemühe mich, gebe alles und lass mich sicher nicht so runter machen! Daher bitte jetzt erst recht voten", schrieb er.

Und siehe da, seine Fans machten das Unmögliche möglich und schickten ihn doch tatsächlich weiter in die nächste Runde! Dafür musste Schauspieler Martin Leutgeb überraschend gehen. "Wir haben unser Bestes gegeben und mehr konnten wir nicht tun", so das schwer enttäuschte Tanz-Paar Manuela Stöckl und Martin Leutgeb.

Nach der Show war aber immer noch Stefan Petzner Thema Nummer Eins. "Naja gut, Null Punkte geben, das kannst du nicht machen, du musst ja bewerten. Man muss zumindest einem Punkt geben, das war vielleicht ein bisschen too much von Karina und deswegen war der auch etwas aggressiv dann, der gute Herr Petzner. Was ich aber auch ziemlich uncharmant einer Dame gegenüber finde. Das fand ich unfassbar, unmöglich! Die Wertung war für mich heute nicht fassbar. Da sieht man, das ist eine TV-Sendung und die Leute helfen dann Leuten die vielleicht nicht tanzen können, aus Mitleid, oder Sympathie. Ich bin eigentlich immer dafür positiv zu reagieren, aber das war ein Desaster", so Dirk Heidemann zum KURIER.

"Ich habe jedem der Juroren nach der Show einen Handshake gegeben, ich bin ein Sportsmann. Aber ganz fair war das Voting nicht. Es war persönlich, untergriffig. Ich lasse mich gerne kritisieren, ich weiß dass ich nicht der perfekte Tänzer bin, aber sicher nicht beleidigen. Noch weniger Punkte zu vergeben, als letzte Woche, das halte ich nicht für gerechtfertigt. Alle anderen Tanzprofis haben mir gesagt, dass da eine deutliche Leistungssteigerung da war. Und da war auch einiges an Tango da, sicher nicht der perfekte, aber es war was da. Umso größer ist die Freude, dass das Publikum offensichtlich mehr vom Tanzen versteht, als so mancher Juror", ätzte Petzner.

"Ich habe auch schon versucht das Gespräch mit Karina Sarkissova zu suchen, aber die Dame verweigert sich. Ich hab kein Problem mit ihr, ich hoffe sie auch nicht mit mir. Wenn sie eine professionelle Jurorin sein will, dann muss sie ihre persönliche Antipathie gegen mich, aus welchen Gründen auch immer, sowieso beiseite schieben", meinte er.

Karina Sarkissov hat sich übrigens mittlerweile auch zu Wort gemeldet und zwar via Instagram. "Wenn ich eine Kritik nach meiner Vorstellung bekomme, trainiere ich härter um besser zu werden. Wenn ich morgen Eiskunstlaufen möchte und eine erfahrene Trainerin sagt mir, dass es keinen Sinn bei mir macht, höre ich damit entweder auf, oder versuche doppelt so viel zu trainieren um mir und ihr das Gegenteil zu beweisen! Gehe aber nicht zu der Profi-Trainerin, um ihr zu drohen und mich zu beschweren, dass Sie mich mit ihrer Kritik beleidigt hat", ist da zu lesen.  "Sehr kindisch, unprofessionell, lächerlich (bei einer Unterhaltungsshow), respektlos und tief einer Frau gegenüber."

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Der KURIER hat auch noch einmal bei ihr nachgefragt, was denn da denn genau los war. "Meine Aufgabe ist nur seinen Tanz zu kommentieren, und das habe ich auch gemacht. So wie auch Dirk , der sich übrigens auch negativ geäußert hat. Ein erwachsener Mann muss sich beherrschen können. Er hat mich in der Pause attackiert, mich angeschrien und mir seinen Finger ins Gesicht gedrückt. Ich - und übrigens auch andere Juroren - habe mich erschrocken! So ein Benehmen ist nicht akzeptabel. Ich habe Angst und möchte ihm nirgends begegnen. Mir geht auch durch den Kopf, dass solche unzurechnungsfähigen Menschen einem ordentlich schaden können, wenn sie wütend sind. Ich habe Kinder und möchte nicht in ständiger Angst und Sorge leben", so die Ballerina.

"Ich werde weiterhin alle Kandidaten fair kritisieren, auch den Herrn Petzner, weder schlechter noch besser", stellt sie klar.  "Mein Job ist die Leistung der Kandidaten zu beurteilen und nicht ihre Persönlichkeit."

Die ausgeschiedene Sunnyi Melles war diesmal übrigens im ORF-Ballroom auch wieder mit dabei und feuerte ihre ehemaligen Kollegen an. Sie verriet auch, dass sie einen Film über ,Dancing Stars' machen möchte. "Ich werde bei ihr vorsprechen oder vielleicht muss ich auf die Besetzungs-Couch, ich habe keine Ahnung, aber jedenfalls, ich möchte mitmachen", konnte Schauspieler Martin Leutgeb da schon wieder lachen.

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