Papis Loveday kommt zum Opernball: So tickt das "beste Model der Welt"

Papis Loveday
Er wurde durch eine Kampagne für "United Colors of Benetton" bekannt, war schon bei "Promi Big Brother" und im Dschungelcamp.

Eigentlich wollte der gebürtige Senegalese (geboren als Pape Badji in Dakar) Profi-Leichtathlet werden. Seine Mutter war Diplomatin, sein Vater Arzt (mit drei Ehefrauen) - Papis Loveday (47) hat sechs Geschwister und 19 Halbgeschwister. 

Durch ein Sportstipendium kam er dann nach Paris - übrigens, er spricht sieben Sprachen. Leider musste er nach einem Bandscheibenvorfall seine Sportkarriere aufgeben. 

Seine Model-Laufbahn begann mit einer weltweiten Kampagne für "United Colors of Benetton". "Ich habe ungefähr 40.000 Euro für drei Tage Arbeit bekommen. Ich habe es wegen des Geldes gemacht", erinnert er sich in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". 

Er habe sich nämlich selber nie schön gefunden.

Jedenfalls arbeitete für dann für Lables wie Dior Homme, Valentino, Armani, Versace, John Galliano oder Vivienne Westwood. Von 2005 bis 2008 galt er sogar als das meistgebuchte schwarze Model der Welt. 

Der staatliche türkische TV-Sender TV 8 wählte ihn 2009 zum „Best Model of the World“.

Er wurde dann auch Unternehmer, brachte zum Beispiel seinen eigenen Champagner auf den Markt. 

Und auch im TV macht Papis eine gute Figur. Er war neben Topmodel Melanie Scheriau in der Sendung "Austria’s Next Topmodel" zu sehen, war bei "Germany's Next Topmodel"  Laufsteg-Coach, Jurymitglied der ersten Staffel von "Switzerland's Next Top Model" und zog 2021 in der 9. Staffel ins "Promi Big Brother"-Haus, wo er auch erstmals seine Homosexualität öffentlich machte. 

Seine Mutter im Senegal darf das nicht wissen, in dem afrikanischen Land ist Homosexualität unter Strafe gestellt. "Mit meiner Familie werde ich kultur- und religionsbedingt nie darüber sprechen können, leider", so Papis gegenüber der deutschen "Bild".

2021 erschien auch seine Biografie mit dem Titel „Papis Loveday: Das Leben ist niemals nur schwarz-weiß“. 

2023 versuchte er sich auch die RTL-Dschungelkrone bei "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" zu holen. "Ich habe festgestellt, dass es sehr wenige Schwarze im deutschen Fernsehen gibt. Es werden sogar immer weniger. Das darf nicht sein. Als die Anfrage für den Dschungel kam, dachte ich mir: ,Das ist eine der erfolgreichsten Shows in Europa mit Millionen von Zuschauern, das mache ich und bekenne damit Farbe''', erläuterte er gegenüber "20 Minuten" seine Beweggründe bei so einem Trash-Format mitzumachen. 

Und am 8. Februar wird er auf Einladung von GGMT am Wiener Opernball glänzen. 

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