Haya Molcho und Tim Mälzer

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Stars Austropromis
02/25/2020

Kitchen Impossible: Das sagt Haya Molcho zum Wutausbruch von Tim Mälzer

Das TV-Duell bei „Kitchen Impossible“ brachte den Star-Koch zum Überlaufen – das sagt Haya dazu.

von Stefanie Weichselbaum

„Ich verstehe das nicht. Es geht um Leidenschaft und Produkte. Es geht nicht darum, sich gegenseitig dumm vorzuführen. Wenn das lustig sein soll, das Drecksding, dann ist das nicht meine Welt“, schimpfte der deutsche TV-Koch Tim Mälzer vor sich hin, als er in der "VOX"-Show „Kitchen Impossible“ traditionell rumänische Polenta-Knödel zubereiten musste. Seine Gegnerin, die ihm diese Aufgabe aufgetischt hat: Die in Tel Aviv geborene und in Wien wohnende und arbeitende Spitzenköchin Haya Molcho („Neni“).

„Ich glaube, dass ich ihn damit wirklich überfordert habe“, lachte Molcho im KURIER-Talk. „Er hat immer gesagt, dass in Rumänien alles so mittelalterlich ist. In Wirklichkeit hat er das einfach unterschätzt – und hat sich dann geärgert.“ Rumänien wurde deshalb gewählt, da Haya dort Wurzeln hat.

Für Tim Mälzer ging es dann weiter in Hayas Geburtsland, Israel, genauer gesagt nach Jerusalem. Und auch dort wurde es für Mälzer nicht gerade besser. „Ich habe mit 5 Jahren angefangen zu kochen. Selbst da war ich schon besser als du“, giftet der israelische Koch Mälzer entgegen. Das bringt das Fass zum Überlaufen. „Das ist ein Witz. Bis hierhin und nicht weiter. Jetzt überschreiten wir gerade ein Grenze“, so Mälzer erzürnt.

Schlussendlich umarmen sich die beiden Streithähne aber und Mälzer gesteht: „Es war nur eine Sprachbarriere. Und auch meine Blicke am Anfang waren nicht cool, ich bin nicht herzig.“ Auch Haya Molcho hat dafür eine Erklärung: „Jede Kultur muss man einfach anders behandeln.“

Trotz Mälzers Problemen konnte er das Duell knapp für sich entscheiden. „Das hat viel mit der orientalischen Mentalität und der Höflichkeit dort zu tun“, erklärt Haya ihre Niederlage, meint aber gleich dazu: „Hier ging es doch überhaupt nicht ums Gewinnen. Meine Highlights waren, dass ich nicht in meiner Küche gekocht habe (sie musste in den Schwarzwald und nach England) und dass man den Mut dazu hat, andere Lösungen zu finden“ (Gerichte müssen nachgekocht werden, ohne die genaue Zutatenliste zu kennen).

„Die größte Herausforderung war, überhaupt mitzumachen. Es gibt ja immer das Risiko, sein Gesicht zu verlieren. Und man weiß nicht, was auf einen zukommt.“