Moderator Roland Gruschka ist von Fritz Muliars Auto ganz begeistert 

© ServusTV/THOMAS SALAMONSKI

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04/21/2020

Kein „Bares für Rares“-Händler wollte für den Muliar-Jaguar genug zahlen

Zumindest 45.000 Euro erhoffte sich der jetzige Besitzer, doch Händler wollte so viel nicht locker machen - trotz Promibonus.

Trotz sehr gutem Zustand und auch noch Promibonus wurde Oldtimersammler Robert Moser den Jaguar MKII 340 Saloon (Baujahr 1968), der einst dem 2009 verstorbenen Volksschauspieler Fritz Muliar gehörte, bei „Bares für Rares Österreich“ auf ServusTV nicht los.

Experte Mario Hämmerle zeigte sich extrem begeistert vom schnittigen Schlitten, bewertete das Auto mit 50.000 bis 55.000 Euro, obwohl nicht mehr alles ganz original ist. Ursprünglich war der Wagen nämlich dunkelblau, wurde dann aber schwarz lackiert.

Mit der Bewertung konnte der Noch-Besitzer, der das Auto 30 Jahre lang sein eigen nennt, gut leben. Weniger als 45.000 sollten es aber auf keinen Fall werden. Doch die „Bares für Rares“-Händler wollten nicht ganz so tief in die Taschen greifen – das letzte Angebot lag bei 40.000 Euro.

Moser musste – oder besser gesagt durfte – das Auto wieder mit nach Hause nehmen. Nicht ganz unfroh darüber, wie er dem KURIER erzählt. Denn der Werbewert den Wagen im TV präsentieren zu können, war enorm, wie er zugibt.

„Der zeigt sich jetzt sehr deutlich, denn ich habe schon einige Anfragen erhalten und Besichtigungstermine ausgemacht“, so Moser. Ein Zuseher der Sendung schrieb ihm auch, dass er einst das Auto vorm Theater in der Josefstadt gesehen hatte, mit einem Schild drinnen, auf dem Fritz Muliar stand – „scheinbar, um die Polizei abzuwenden“, lacht Moser.

Unter den Interessenten seien spannende Leute dabei, unter anderem habe sich ein Museumsbesitzer, aber auch ein Schweizer Privatmann bei ihm gemeldet. „Mich würde freuen, wenn das Auto in Österreich bleibt“, sagt Moser.

Sein neuer, alter Jaguar steht übrigens schon in der Garage. „Ich habe den Brexit auf meine Art gemacht und mir in England einen Ur-Jaguar geholt, Baujahr 1933.“ Der Erlös aus Muliars Wagen soll dann in dessen Restauration fließen.

„Ein über Jahrzehnte heiß geliebtes Auto nicht zu verkaufen, wenn man weniger erhalten soll als erhofft, kann ich als Sammler schon verstehen. Schade, dass es nicht bei uns verkauft wurde. Allerdings erfahre ich eben aus der Redaktion, dass nach der Sendung ein wahrer Run auf das Auto von Fritz Muliar eingesetzt hat. Aber man darf sicher gespannt sein, wer jetzt vielleicht im Nachgang das ,Autorennen’ macht“, so „Bares für Rares Österreich“-Moderator Roland Gruschka zum KURIER.

 

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