Kathrin Menzinger über den Unterschied von "Dancing Stars" und "Let's Dance"

Juror Balázs Ekker mit Gastjurorin Kathrin Menzinger
Nicht nur im ORF, sondern auch auf RTL wird getanzt. Und da meist auf besonders hohem Niveau. Profi Menzinger weiß warum.

Nicht nur die österreichische Prominenz kommt im Ballroom ordentlich ins Schwitzen, auch in Deutschland wird getanzt. Dort findet zeitgleich zu "Dancing Stars" nämlich die Show "Let's Dance" statt.

Es gibt Parallelen, aber auch so einige Unterschiede. Den gestrengen Juror haben beide Shows. Bei der österreichischen Variante sorgt Balázs Ekker oft für harte Kritik, bei den Deutschen übernimmt den Part Joachim Llambi.

Eine, die beide Sendungen gut kennt, ist die mehrfache Welt- und Vizewelt- sowie Europameisterin im Showdance Standard und Showdance Latin Kathrin Menzinger.

Kathrin Menzinger über den Unterschied von "Dancing Stars" und "Let's Dance"

Die Juroren der dritten Sendung: Maria Angelini-Santner, Balázs Ekker und Kathrin Menzinger

Sie kehrte am Freitag als äußerst kompetente Gastjurorin zu "Dancing Stars" zurück. "Es war richtig schön, hierher zurückzukehren. Ich war dazwischen sogar richtig sentimental und hatte Tränen in den Augen. Es war hier so eine schöne Zeit. Für mich hat damals alles begonnen, das war meine Familie und ohne ,Dancing Stars' wäre ich niemals da, wo ich heute bin. Ich habe dieser Show so viel zu verdanken", erzählt sie dem KURIER.

Viermal war sie hier als Profitänzerin mit dabei und hat zweimal das Finale des ORF-1-Tanzevents erreicht.

Unterschiedliches Niveau

Aber sie hat auch jede Menge "Let's Dance"-Erfahrung. Zweimal hat sie dieses Format schon gewonnen und daher kennt sie die Unterschiede ganz genau. Vor allem auch was das Niveau der Tanzdarbietungen betrifft.

"Es ist schwer zu vergleichen. Es ist sehr ähnlich vom Konzept her, aber es gibt doch auch sehr viele Unterschiede. Ich werde zum Beispiel oft gefragt, warum ist es so, dass das Niveau der Tänze in Österreich ein bisschen niedriger zu sein scheint. Das liegt aber einfach nur an der Trainingszeit", weiß sie.

"Wir haben hier bei ,Dancing Stars' zweieinhalb Stunden Training, in Deutschland neun bis zehn Stunden pro Tag. Das ist ein Riesen-Unterschied", so Menzinger.

"Also, dafür muss ich sagen, Chapeau an alle Österreicher, weil dafür machen sie es Bombe."

Die Profitänzerin hat auch schon ihre Favoriten ausgemacht. "Mir sind fast alle Paare ans Herz gewachsen, das sind alles tolle Persönlichkeiten. Tänzerisch sehr gut sind auf jeden Fall Liliane Klebow und Florian Gschaider, Lucas Fendrich und Lenka Pohoralek und auch Missy May und Dimitar Stefanin, glaub ich, werde da oben auf jeden Fall mittanzen."

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