Hass-Welle gegen Cosmó: Was ORF-Chef Weißmann dazu sagt
Sänger Cosmó und ORF-Chef Roland Weißmann
Der junge Sänger Cosmó (19) wird mit seinem Lied "Tanzschein" Österreich beim Eurovision Song Contest vertreten. Und das passt vielen Usern im Netz nicht. Der Burgenländer wird regelrecht überschüttet mit Hass und Häme.
"Was wir nicht können, ist gönnen!", meldete sich da schon ORF-Moderatorin und Kabarettistin Caroline Athanasiadis zu Wort.
Und jetzt reicht es auch ORF-Chef Roland Weißmann. Er verteidigt vehement den jungen Musiker und seinen Song-Contest-Beitrag.
Er hat ihn jetzt nämlich persönlich kennengelernt - und zwar bei der Abschlussveranstaltung von Olympia, wo Cosmó aufgetreten. ist "In einem Alter, in dem ich im Studentenheim maximal Karaoke gesungen habe", postete Weißmann in seinen Instagram-Storys.
Weißmann mache sehr betroffen, dass "viel Grausliches und Beleidigendes" über den jungen Sänger im Netz geschrieben wird. "Ein junger Mensch erlebt vermutlich die aufregendsten 24 Stunden seines Lebens. Und wofür? Weil einem das Lied nicht gefällt? Weil einem die Performance nicht zusagt? Geschmäcker sind verschieden. Zum Glück. Sonst wäre alles ziemlich fad und grau", so der ORF-General.
Cosmó würde jetzt zu einer Person des öffentlichen Lebens werden und hätte sich den großen Sprung auf die Bühne bewusst ausgesucht. "Aber das bedeutet nicht automatisch, dass er alles aushalten muss. Nicht jede Häme. Nicht jede Beschimpfung. Nicht jede Entgleisung", so Weißmann weiter.
"Vielleicht schaffen wir es, ihm einfach Unterstützung zu schenken. Nicht als Bewertung seines Liedes. Nicht als Abstimmung über eine Performance. Sondern als Unterstützung für einen jungen Menschen, der gerade seinen Traum lebt. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein."
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