Sänger Haddaway im KURIER-Stadtstudio

© Kurier/Gilbert Novy

Stars Austropromis
05/29/2021

Glück in der Liebe und neue Musik bei "What is Love"-Sänger Haddaway

Er spricht über seinen Welthit, über seine neue Musik und warum ihm Corona auch Glück in der Liebe beschert hat.

von Lisa Trompisch

In den frühen 1990ern war er auf der Suche nach der Liebe, und das wurde gleich zum Welthit. „What Is Love“ erhielt zwei Echo-Preise, wurde überall rauf und runter gespielt und machte Haddaway (56) zum Star. Rapper Eminem (48) ließ sich davon inspirieren und 2008 wurde der Titel sogar für eine Pepsi-Werbung, ausgestrahlt während der Super-Bowl-Übertragung, verwendet.

„Ich habe dafür viel Unterstützung gehabt – von Clive Davis (89; Entdecker zahlreicher Musiker, darunter Pink Floyd, Bruce Springsteen oder Whitney Houston), einem der genialsten Plattenfirmenbosse. Clive hat etwas gesagt und da war eine Menge Geld dahinter. Wir haben angefangen mit der Comedyshow ,Saturday Night Live’ (da wurde der Song nämlich auch verwendet). Will Ferrell, Jim Carrey – das ist absolut Kult. Und das war ein Rollercoaster. Herrlich“, erzählt Haddaway, der nach wie vor viel auf seinen Hit angesprochen wird, im KURIER-Talk.

„Es ist eine Seltenheit, dass ein internationaler Künstler so einen Evergreen hat. Ich habe das Glück. Ich finde es schon lustig, wenn ich Menschen mit 18, 20 Jahren treffe und die singen ,What Is Love’. Und ich so: Ok! Danke, dass du meine Musik gern hast, aber es ist schon ein wenig komisch“, lacht er.

Das ganze Interview:

Im Lockdown hat er sich wieder neuen Songs gewidmet und am Album „Day After Day“ gearbeitet (kommt im September) – die Single dazu heißt „And Now“.

„Die Musik läuft bei mir immer – die ganze Zeit. Das ist meine Balance“, erzählt der Künstler, den das Singen auch gesund, kreativ und ausgeglichen hält. Am liebsten steht er aber auf der Bühne, das Showbusiness sei wie eine Art Droge für ihn. „Meine Stimme ist mir treu und hält mich fit und ich bin immer motiviert, alles zu geben“, so Haddaway, der seit 1971 immer wieder gerne nach Kitzbühel kommt und dort seit 2004 auch permanent wohnt – mit seiner Freundin, wie er grinsend verrät.

Normalerweise hält er sein Privatleben ja bedeckt, aber ein bisschen was davon plaudert er dann doch aus.

„Durch Corona verstehen wir uns richtig gut, jetzt gerade, weil man einfach Zeit füreinander gehabt hat. Meine Raserei und das hektische Leben waren nicht so ideal. Also, ich kann Corona eigentlich nur Danke sagen“, sagt er. „Umbringen oder Zusammenschmelzen, Wir sind zusammengeschmolzen“, bilanziert er nicht ohne Stolz.

Er bereut übrigens nichts in seinen Leben, wie er erzählt. „Solche Gedanken habe ich nicht. Das, was hinter mir ist, ist hinter mir, ich muss vorwärtsgehen. Ja, okay, da war ein nettes Mädel, das wollte ich kennenlernen und da war ich ein bisschen faul.“

Warum ihn mit den beiden Klitschko-Brüdern eine große Freundschaft verbindet, was er gerne seinem jüngeren Ich sagen würde und was der studierte Politikwissenschaftler (Haddaway hat sogar einen Doktortitel) von der heimischen Politik hält, sehen Sie im Video oben.

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