Stefan Petzner und Roswitha Wieland

© ORF/Günther Pichlkostner

Stars | Austropromis
05/03/2019

Dancing-Stars-Publikum konnte Stefan Petzner nicht mehr retten

Görgl musste weinen, Schottenberg begeisterte, Wesner wuchs über sich hinaus und Petzner erntete wieder Kritik.

Vier Punkte gab's nur für Stefan Petzners Jive. Sein Pech schon im Vorfeld, er verpasste das erste Training mit Juror Dirk Heidemann. Diesmal wurden den Tänzern nämlich Aufgaben von den Juroren gestellt. Und für Petzner war Heidemann zuständig, der es dem Ex-Politiker ziemlich übel nahm, dass er erst gar nicht zum Training auftauchte.

Petzner hatte einfach verschlafen. Dass Jurorin Karina Sarkissova nicht gut auf ihn zu sprechen ist, ist ja sowieso kein Geheimnis, aber diesmal formulierte sie ihre Kritik extrascharf. Sie fragte ihn doch glatt, wie er das Ganze mit seinem Gewissen vereinbaren kann. "Die Sendung heißt nicht ,rettet mein Selbstbewusstsein'", meinte sie. "Sollten Sie gewinnen, müssen Sie den Dancingstar abgeben!"

Kleine Schrecksekunde beim ersten Tanz von Lizz Görgl und Thomas Kraml - die beiden verpatzten eine Hebefigur, was Görgl sogar zum Weinen brachte. Dafür punkteten sie dann beim Streetdance - 40 an der Zahl!

Boxerin Nicole Wesner machte mit ihrem Tango sprachlos. "Das war das Beste, was ich bisher von euch gesehen habe", meinte Dirk Heidemann. Und der Streetdance von ihr und Dimitar Stefanin war sowieso sensationell.

Apropos sensationell - Michael Schottenberg (der älteste Dancing-Stars-Teilnehmer ever) überraschte mal wieder alle. Für seinen Tango gab's Standing Ovations. "So geil, hearst", meinte Juror Balázs Ekker. Und sein Streetdance war wirklich superlustig.

Tja, und dann kam der Hip-Hop von Stefan Petzner. Seine Partnerin Rosi Wieland stellte sich richtig gut an. "Streetdance ist ja so weit von mir weg, wie der Nordpol vom Südpol, aber es hat Spaß gemacht", meinte Petzner. "Sie haben es probiert, danke, dass Sie da waren und ich hoffe, dass Ihre Reise hier endet", so Balázs Ekker. Versteinerter Gesichtsaudruck von Petzner bei diesen wirklich harten Worten.

Und Balázs Ekker sollte Recht behalten. Stefan Petzner verpasste den Einzug ins Finale.