Die zehn Tanzpaare der 13. Staffel von Dancing Stars

© [M] ORF/Roman Zach-Kiesling/ Thomas Ramstorfer

Stars Austropromis
10/16/2020

Dancing Stars: Für diesen Promi hat es sich ausgetanzt

Wer die Strenge der Jury zu spüren bekam, wer mit Lob überschüttet wurde und wer die Show verlassen musste.

von Stefanie Weichselbaum

Am Freitagabend hieß es wieder Tanzschuhe an und auf gehts. Bei Dancing Stars fegten Promis und Profis wieder durch den ORF-Ballroom. Bei Dragqueen Tamara Mascara, die vergangene Woche ausschied, saß die Enttäuschung noch so tief, dass sie darauf verzichtete, als Gast im Publikum zu sitzen. Sie wurde von Tanzpartner Dimitar Stefanin vertreten.

 

Los ging es mit einem schwungvollen Samba von Boxer Marcos Nader. Und da zeigte sich die Jury gespalten. Jurorin Karina Sarkissova meinte, sogar Gänsehaut gehabt zu haben und Dirk Heidemann sagte: "Ich schau euch einfach gerne zu. Das war unheimlich sympathisch, da kommt Stimmung auf. Ganz anderer Meinung war Balázs Ekker: "Es war ein Schmarren und kein Samba. Es waren sehr wenige Samba-Figuren und die, die drinnen waren, waren miserabel", strafte er Marcos gnadenlos ab. 12 Punkte.

Wie schon in den vergangenen Wochen kritisierte die Jury bei Moderatorin Silvia Schneider ihre Perfektion. "Technisch kann man nichts bemängeln, aber bei Danilo habe ich mehr Emotionen gesehen", meinte etwa Karina Sarkissova. Die Punkte waren dann mit 28 Punkten aber wieder sensationell.

Romantisch wurde es dann beim Wiener Walzer von Opernsängerin Natalia Ushakova zu "Kiss from a Rose". Und sie bekam wirklich großes Lob von der Jury. "Sie haben einen sehr schönen Wiener Walzer hergezaubert, mit viel Schwung", sagte etwa Balázs Ekker. Dirk Heidemann meinte, es wäre der beste Tanz gewesen, den er von Natalia bisher gesehen hatte. Und dafür gab es dann auch 19 Punkte.

Bei der Rumba von Moderator Norbert Oberhauser machte sich Balázs Ekker sogar die Mühe, die Hebefiguren zu zählen, 11 an der Zahl waren es. Zu viele, wie der strenge Ungar meinte. "Viele Akzente nach außen ohne Inhalt". Karina Sarkissova hingegen meinte schlicht: "Ich fand das toll. Großartige Leistung." Die Jury verteilte 18 Punkte.

Conny Kreuter ließ sich für ihren Schützling, Sänger Cesár Sampson eine Herausforderung einfallen. Er tanzte nämlich den ersten Teil des Wiener Walzers mit Schlafmaske, also blind. Und die Jury honorierte das begeistert. "Das war unglaublich romantisch und schön. Ich liebe eure Geschichten, die Hebefiguren waren außergewöhnlich", schwärmte Karina Sarkissova. Und Dirk Heidemann lobte: "Das war klasse, das war sensationell. Die Haltung war perfekt, der Rücken war perfekt. Ich bin vollkommen begeistert." Und dafür gab's dann auch 25 Punkte.

Ex-Ski-Ass Michaela Kirchgasser hatte ein wenig mit Heimweh zu kämpfen, da sie ja nicht in Wien wohnt und sich für die Zeit von Dancing Stars im Hotelzimmer einquartiert hatte. Dafür gab es aber positive Kommentare von der Jury. "Ihr steigert euch immer wieder und das ist schön zu sehen", lobte Balázs Ekker. Und Karina Sarkissova fügte hinzu: "Sie haben sich nicht nur verbessert, sondern auch verändert." Die Jury vergab 25 Punkte.

Den Langsamen Walzer wollte Ex-Kicker Andi Ogris unbedingt lernen, das ist ihm gelungen, obwohl die Jury doch eher sparsam mit Lob umging. "Du hast einen Langsamen Walzer im Takt zusammengebracht, das ist schon ganz gut" versuchte Balázs Ekker eine positive Kritik. Dirk Heidemann machte das aber gleich wieder zunichte: "Für das Tanzen sehe ich schwarz, von der Qualität war es mir nicht gut genug." Karina Sarkissova fand dieses Mal versöhnliche Worte: "Ich bin Ihr kleiner Fan, ich habe Sie lieb gewonnen." Dennoch wurden nur 12 Punkte vergeben.

Beim Paso Doble von Edita Malovčić und Florian Vana sprühten wieder die Funken. Dirk Heidemann kritisierte da einiges Technisches. Doch Karina Sarkissova überschüttete das Tanzpaar mit Lob: "Zum ersten Mal bei Dancing Stars hatte ich das Gefühl, ich möchte etwas zum zweiten Mal sehen." Dafür gab es 25 Punkte.

Bevor die große Entscheidung anstand, performten alle gemeinsam noch einen Gruppentanz zu den wilden 1920ern. Schlussendlich reichte es dann nicht für Boxer Marcos Nader und Alexandra Scheriau. Sie mussten die Show verlassen.

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