Ö3-Moderator Andi Knoll

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Stars Austropromis
12/19/2020

Andi Knoll verrät: "Robert Kratky schnarcht"

Moderator Andi Knoll über das Ö3-Weihnachtswunder, seine Kollegen und Schauspielambitionen.

von Lisa Trompisch

120 Stunden mit den Arbeitskollegen zusammen sein, sogar in der Nacht, also wirklich rund um die Uhr – für so manchen eine Horrorvorstellung, Ö3-Moderator Andi Knoll macht das aber gerne. Ab heute, Samstag, moderiert er gemeinsam mit Robert Kratky und Tina Ritschl, die jetzt kurzfristig für die leider kürzlich positiv auf Corona Getestete Gabi Hiller einspringt, das Ö3-Weihnachtswunder. Und das bereits zum siebten Mal.

„Das hat noch mal zusätzlich etwas für mich an Weihnachten verändert. Ich bin kein religiöser Mensch, für mich war das immer ein nettes Fest mit einem Christbaum und ein paar Geschenken. Aber da kriegt es jetzt auch so eine Tiefe und Bedeutung, wenn man weiß, was dieses Geld tut, was es bewegt. Das ist schon sehr, sehr schön und sehr lässig, dass man dabei sein darf“, so Knoll im KURIER-Interview. Das Geld, welches da gesammelt wird, fließt in den „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefond.

Welche Musik er gerne privat hört (es ist übrigens nicht Jazz und Schlager macht ihn aggressiv) und ob er je einen Plan B gehabt hat oder nach wie vor hat, sehen Sie hier:

Und wenn man dann so eng an den Kollegen dran ist, bekommt man natürlich auch die eine oder andere Eigenart mit.

„Robert Kratky schnarcht. Er sägt einen ganzen Christbaumwald ab, jede Nacht. Aber heuer habe ich die Hoffnung, dass ich es weniger höre. Normalerweise sind wir ja irgendwo auf einem schönen Stadtplatz mit einem schönen Christkindlmarkt. Heuer sind wir in den Ö3-Studios Heiligenstadt und da gibt es den ersten Stock, der ist quasi leer. Da kann sich jeder ein Platzerl suchen. Ich werde versuchen, einen Platz weit weg vom Robert zu finden, um dort meine Matratze hinzulegen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ich heuer so gut schlafe wie schon lange nicht mehr in diesen Tagen“, lacht Knoll, der von sich selber sagt, chronisch gut gelaunt zu sein. Wobei er heuer auch an seine Grenzen kommt.

„Ich muss ehrlicherweise sagen, in den letzten Wochen ist es sogar mir ein bissl auf die Nerven gegangen“, erzählt er, wobei er auch weiß, dass er zu den Privilegierten gehört, weil er arbeiten gehen kann, darf.

„Ich finde, es nützt halt nichts, wenn wir uns dauernd darüber Gedanken machen, wie anstrengend das alles ist und wie nervig das ist und wie schön das wäre, wenn wir ein Publikum hätten. Es ist jetzt halt so. Augen zu und durch. Nächstes Jahr wird besser“, ist er sich sicher.

Der Moderator, der nicht nur im Radio zu hören, sondern auch immer wieder im TV zu sehen ist, hat sogar schon mal eine kleine Schauspiel-Rolle ergattert. Und zwar in der beliebten Serie „Schnell ermittelt“.

„Die war sehr kurz, ich glaube, zwei Sätze. Und ich war sehr lange Leiche und bin da stundenlang auf einem riesigen Backblech gelegen. Jetzt weiß ich, wie sich die Vanillekipferl fühlen“, grinst Knoll, der echt gerne mal einen Bösewicht spielen würde. „Ja, einen Bösen würde ich gerne spielen, einen Massenmörder, etwas, das man vielleicht nicht unbedingt mit mir verbindet. Wäre einen Versuch wert“, lacht er.

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