Stars
21.04.2013

Anna Netrebkos Styling-Geheimnis

Warum die Operndiva keine Jeans trägt und große Klunker liebt.

Dieser Tage zog es Anna Netrebko in die Wiener Hofburg. Am Samstag schritt sie dort anlässlich der ROMY-Gala über den roten Teppich, auch den Vorabend verbrachte die Sopranistin in den kaiserlichen Mauern: Ihre Lieblingsdesignerin und Freundin Irina Vitjaz und Nobeljuwelier „Chopard“ hatten zu einer exklusiven Präsentation geladen. Da durfte „Bella Anna“, die einen Sinn für die schönen Dinge im Leben hat, nicht fehlen: „Irina macht nicht nur traumhafte Kleider, sie ist auch eine sehr liebenswerte Person“, schwärmte Netrebko nach der Modenschau. „Sie arbeitet viel mit Korsagen. Die brauche ich, wenn ich auf der Bühne stehe. Diese Kleider geben Halt und lassen mich beim Singen gut aussehen.“

Passend zu den eleganten Roben wurden die Models mit Juwelen der bunten „Disney Princess Collection“ ausgestattet: „Ich liebe große Klunker“, verriet Netrebko, die bei der ROMY-Gala ein Blütenarmband mit pinkfarbenen Saphiren und Brillanten und passende Ohrclips des „Juweliers der Stars“ im Wert von einer dreiviertel Million Euro ausführte.

Farben spielen auch bei Netrebkos Kleiderwahl eine große Rolle: „Ich mag bunte Kleidung. Schwarz, Beige und Braun gehören nicht zu meinen Favoriten.“ Privat verzichtet die Mutter eines 3-jährigen Sohnes auf opulente Roben: „Mein Stil ist ganz schön verrückt. Jahr für Jahr werden die Teile, die ich miteinander kombiniere, noch ausgefallener.“ Bunte Hosen – weit oder eng – trage sie gerne in ihrer Freizeit. In Jeans schlüpft die Lebensgefährtin von Bariton Erwin Schrott jedoch nur ungern: „Ich mag sie nicht, sie sind langweilig.“ Für besonders kurze Kleider gibt sie mitunter ein kleines Vermögen aus: „Dazu trage ich dann verrückte Schuhe.“

Auch auf das richtige Parfum achtet die gebürtige Russin: „Abends verwende ich gerne schwere Düfte. ,Chanel No. 22‘ ist mein Favorit. Heute habe ich ,Annick Goutal‘ aufgesprüht.“ Tagsüber bevorzuge sie leichtere Düfte, die zu ihrem Make-up passen: „Ich bin faul. Ich verwende wenig Make-up.“

Für die ROMY-Gala schminkte sich die 41-Jährige selbst: „Ich muss in der Oper schon genug Zeit fürs Make-up aufbringen. Ich kenne mein Gesicht, ich weiß, was mir steht.“ Ein Schönheitschirurg verdiene bei ihr keinen Cent: „Ich gehe nicht einmal zur Gesichtspflege. Ich kaufe nur teure Cremen.“

Wie Nina Ellend das Treffen empfunden hat ...