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11.05.2017

Motsi Mabuse angefeindet: Schockiert über Rassismus

In der Show "Let's Dance" ist Motsi Mabuse Jurorin. Im Netz wird sie dafür angefeindet.

In der Talkshow "Maischberger" wurde am Mittwoch über das Thema Leitkultur diskutiert. Zu den Gästen zählte auch Motsi Mabuse - Jurorin der RTL-Tanzshow "Let's Dance". In der Talkshow sprach sie über die Erfahrungen, die sie mit Rassismus in ihrer Wahlheimat Deutschland gemacht hat. Mabuse ist Südafrikanerin, Tochter eines Anwalts und kam mit 18 Jahren nach Deutschland, wo sie Profitänzerin wurde.

Der TV-Liebling hat das Gefühl, dass der Rassismus gerade in letzter Zeit zugenommen hat. Im Netz werde sie immer öfter angefeindet.

"Der Rassismus ist sehr extrem, und es ist mehr geworden", so die Tänzerin. Ihr seien schon "ganz böse Sachen" geschrieben worden: "Sie werden mich mit einem Baseball-Schläger schlagen, und 'Affe' und so."

In Südafrika gäbe es ebenfalls nach wie vor viel Rassenhass, zu ihrer Anfangszeit in Deutschland sei sie aber durchaus positiv aufgenommen worden. Erst jetzt würden sich die negativen Kommentare, die sich auf ihre Herkunft und Hautfarbe beziehen, häufen, erklärte die 36-Jährige.

Mabuse ist mittlerweile deutsche Staatsbürgerin und seit 2007 in der Jury von "Let's Dance".