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Amal Clooney über die Schattenseiten der Ehe mit George

Der Hollywood-Star und die Menschenrechtsanwältin sind seit 2014 verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei Kinder.
George und Amal Clooney posieren lächelnd vor einem Hintergrund mit der Aufschrift "For Justice".

Sie gelten als Traumpaar Hollywoods, ihre Ehe symbolisiert Stärke, Rückhalt und auch Glamour wie keine andere der Traumfabrik: Amal und George Clooney sind seit ihrer Venedig-Hochzeit 2014 als Inbegriff des modernen Erfolgspaares. Ihre gemeinsamen Auftritte auf roten Teppichen sind stets von einer Aura des perfekten Glücks umgeben. Sogar Streit soll es zwischen den beiden Ehepartnern laut eigenen Aussagen niemals geben.

Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein im Leben der Clooneys, wie Amal nun in einem Interview verriet. 

Amal Clooney: „Ich möchte nicht, dass der Richter …“

Die 48-Jährige nahm kürzlich an einem Diskussionspanel in Bangkok teil, das unter dem Titel „Stärke neu definieren: Führung, Freundlichkeit und der Mut, Erwartungen zu trotzen“ veranstaltet wurde. Dort gab sie seltene Einblicke in ihr von der Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgtes Privatleben – und wie dieses sich auf ihren Beruf als Menschenrechtsanwältin auswirkte.

Amal erklärte, dass ihre Hochzeit mit dem Hollywood-Star ihr Leben grundlegend verändert habe: „Es war ein seltsames Phänomen. Früher hatte ich mein Berufsleben und mein Privatleben. Die konnten ganz unterschiedlich aussehen und ich konnte sie voneinander trennen.“ Sie fügte hinzu: „Dann habe ich geheiratet, und das hat sich ziemlich stark verändert.“

Der öffentliche Druck sowie die starke Medienaufmerksamkeit hätten sie zu Beginn ihrer Ehe durchaus herausgefordert. Amal erklärte, dass sie sich zunächst an den Gedanken gewöhnen musste, dass jede ihrer Entscheidungen unter öffentlicher Beobachtung stand: „Anfangs war mir diese eindimensionale Sichtweise irgendwie bewusst, bei der ich das Gefühl hatte: ‚Na ja, ich kann nicht in diesem Kleid gesehen werden oder das tun, weil ich am Montag vor einem Richter stehe und ich nicht möchte, dass der Richter …‘“. 

Amal sprach zwar nicht weiter, doch die Message zwischen den Zeilen ist überdeutlich: Sie hatte Angst davor, als Menschenrechtsanwältin nicht mehr ernst genommen zu werden, nun, da sie auch Teil des Hollywood-Glamour-Lebens war.

Amal Clooney hat klare Prioritäten im Leben

Amal betonte, dass sie sich jedoch nicht von der medialen Aufmerksamkeit und den damit einhergehenden Erwartungen beeinflussen lasse. „Aber wissen Sie, das ist einfach nicht so wichtig wie das eigene Leben zu leben“, erklärte sie. Schlussendlich setze sich im Berufsleben ohnehin das eigene Talent und Engagement durch. Dennoch räumte Amal ein, dass es zunächst eine Herausforderung gewesen sei, mit der neuen Realität umzugehen: „Es war einfacher, als ich noch selbst entscheiden konnte, in welchem Umfang ich in der Öffentlichkeit stand. Das war etwas Neues, mit dem ich mich erst zurechtfinden musste.“

Auch wenn sie für ihren Job brennt, seien ihre Prioritäten aber klar: Familie und Beziehungen stünden immer an erster Stelle. „Ich würde nicht zulassen, dass dieser Faktor mich davon abhält, Dinge zu tun, die für meine Familie oder für meine Beziehung wichtig sind“, fügte sie hinzu.

„Es wird immer schwieriger, private Momente und Räume zu schaffen“

Schon 2025 verriet Amal Clooney in einem Interview mit der Zeitschrift Glamour, zu welchen Maßnahmen sie und ihr Mann greifen, um die Privatsphäre ihrer Kinder (Zwillinge Ella und Alexander, 9) zu schützen. „Es wird immer schwieriger, private Momente und Räume zu schaffen“, gab sie zu. Und weiter: „Wenn man Eltern wird, hat man mehr Probleme mit einigen der Eingriffe in die Privatsphäre. Wir tun also unser Bestes, um die Auswirkungen auf unsere Kinder zu minimieren. Wir veröffentlichen unsere Kinder nicht, wir haben noch nie ein Foto von ihnen veröffentlicht oder etwas Ähnliches.“

Um den neugierigen Blicken der Öffentlichkeit zu entgehen, verbringt die Familie viel Zeit zuhause, so die 47-Jährige. Doch nicht mal Freunden oder Gästen, die zu den Clooneys in die Villa am Comer See beziehungsweise in der südfranzösischen Provence eingeladen werden, scheinen die besorgten Eltern hundertprozentig zu vertrauen – ganz nach dem Motto: Besser Vorsicht als Nachsicht.

„Ich habe jetzt einen Telefonkorb, in den ich die Smartphones aller Gäste lege“, so Amal. Mit dem Handyverbot bei Feiern versuche das Paar, ein Gefühl der Sicherheit zu kreieren. Amal: „Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zu finden, Zeiten mit der Familie und Freunden zu haben, in denen jeder einen sicheren und offenen Austausch pflegen kann.“

Auch ihrem Ehemann streut Amal Clooney im Interview Rosen: „Ich habe einen Partner im Leben, der mich in allem, was ich tue, unterstützt.“

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