Siebenkämpferin Verena Preiner: "Ich weiß, ich bin vorne dabei"

Siebenkämpferin Verena Preiner: "Ich weiß, ich bin vorne dabei"
Wie sich die WM-Dritte im Siebenkampf auf die Olympischen Spiele einstimmt.

Mehrkämpferinnen sind lange Wettkampfpausen an sich ja gewohnt. Aber Verena Preiners letzter Bewerb liegt nun schon eine halbe Ewigkeit zurück. Seit Oktober 2019, seit dem sensationellen Gewinn der WM-Bronzemedaille in Doha, hat die 26-Jährige keinen Siebenkampf mehr bestritten. Erst kam der Oberösterreicherin Corona, dann eine Knöchelverletzung sowie ein Muskelfaserriss in die Quere. „Ich habe es aber noch im Kopf, wie’s geht“, sagt die österreichische Rekordhalterin (6591 Punkte), die vor den Olympischen Sommerspielen in Tokio nur noch an einem Mehrkampf im Juni in Ratingen teilnehmen wird.

KURIER: Es sind noch 89 Tage bis zu den Sommerspielen in Tokio. Haben Sie eine Ahnung, wo Sie stehen und wie Sie in Form sind?

Verena Preiner: Ehrlich gesagt nicht. Weil wir im Moment im Training noch an der Technik feilen und nicht alles ausloten. Der erste Siebenkampf nach der Pause wird sicher sehr aufregend. Wo steht man? Wie hat man trainiert? Kann man die Leistungen im Wettkampf abrufen. Wobei eine Sache schon einmal sehr positiv ist.

Nämlich?

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