FILE PHOTO: FIFA President Gianni Infantino visits Venezuela - Universidad central de Venezuela stadium - Caracas, Venezuela

© REUTERS / LEONARDO FERNANDEZ VILORIA

Sport
12/11/2021

WM alle zwei Jahre? Kritik an FIFA-Chef Infantino bei IOC-Gipfel

Der Schweizer verteidigte den von ihm bevorzugten Zwei-Jahres-Rhythmus bei Weltmeisterschaften.

Die Überlegungen fĂŒr Fußball-Weltmeisterschaften alle zwei Jahre haben FIFA-PrĂ€sident Gianni Infantino auf einem olympischen Gipfel Kritik eingebracht. Wie das Internationale Olympische Komitee als Veranstalter am Samstag mitteilte, verteidigte sich der Chef des Fußball-Weltverbandes demnach gegen die VorwĂŒrfe, weder das IOC noch Nationale Olympische Komitees oder internationale FachverbĂ€nde seien bisher ĂŒber die PlĂ€ne informiert oder in sie einbezogen worden.

Infantino habe darauf verwiesen, dass es bei den Überlegungen nicht nur um eine WM alle zwei statt bisher vier Jahre gehe und bezog sich damit auf die Neuordnung des internationalen Spielkalenders. Zudem seien bisher nur vorlĂ€ufige Ergebnisse prĂ€sentiert worden, die in der FIFA noch diskutiert wĂŒrden. Der Schweizer habe bei dem weitgehend online abgehaltenen Treffen unter Vorsitz von IOC-PrĂ€sident Thomas Bach angeboten, die olympische Bewegung in die Diskussionen einzubeziehen.

Das FIFA-Council hatte im Oktober beschlossen, dass am 20. Dezember ein globaler Gipfel mit Beratungen zur Reform des internationalen Spielkalenders stattfinden soll. Eine Abstimmung ĂŒber eine mögliche WM-Reform noch in diesem Jahr ist daher kaum noch möglich. Im Raum steht auch ein Kompromiss mit der EinfĂŒhrung einer weltweiten Nations League als neuem Wettbewerb.

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