Sport | Wintersport
09.01.2012

Zettel freut sich über die Pause

Nach ihrem Sturz in der Abfahrt von Kleinkirchheim lässt die Rennläuferin die Speed-Bewerbe in Cortina aus.

Schmerzvolle Erfahrungen hatte Kathrin Zettel schon bis zu diesem Samstagmittag genug gemacht, da hätte es dieses kapitalen Sturzes in den Zielraum von Bad Kleinkirchheim gar nicht bedurft.

Erinnerungen an die Superkombi in Tarvisio am 2. März 2007 wurden wach, damals war die heute 25-Jährige im Spital gelandet - Schienbeinkopfbruch. Es begann eine vierjährige Leidenszeit, ausgelöst durch eine Schonhaltung, die die Göstlingerin in weiterer Folge einnahm und die zu massiven Hüftproblemen führte.

Wohldosierte Belastung

Am Samstag hatte sie Glück im Unglück: nichts gebrochen, nur Schmerzen in der rechten Hand und ein paar blaue Flecken. Eine Nacht später aber sah die Situation schon wieder etwas düsterer aus. Die Hüfte, die erst seit dem Sommer einigermaßen Ruhe gibt, sie meldete sich wieder. "Gut, dass ich jetzt eine Pause hab’", sagte Kathrin Zettel also, "denn die kann ich gut brauchen. Zur Erholung." Wohldosierte Belastung lautet das Rezept, deshalb lässt sie auch die zwei Speedrennen in Cortina am kommenden Wochenende aus.

Und wenn der Winter in Slowenien weiter die Arbeit verweigert, könnte sie sich gar noch eine Woche länger erholen. Denn die Piste am Pohorje zu Maribor ist grün, am Ausweich-Ort Kranjska Gora sieht es besser aus, doch die Verlegung der Technik-Bewerbe ist noch nicht beschlossen.

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