Gegen Fehervar traf Nödl sehenswert

© DIENER / Eva Manhart

Eishockey
01/04/2017

Was die Vienna Capitals so stark macht

Das Erfolgsrezept der Wiener, die bald den Punkterekord brechen werden.

von Peter Karlik

Die 7:9-Heimniederlage gegen Innsbruck am 15. November schmerzt Capitals-Trainer Serge Aubin noch immer. Vermutlich hätte er lieber 0:2 verloren. Denn bei Aubin steht die defensive Stabilität an oberster Stelle.

"Klar, erinnere ich mich an dieses Spiel", sagt Aubin vor dem Mittwoch-Duell mit Innsbruck in Kagran. "Allerdings muss man auch sehen, dass wir in den vergangenen neun Spielen insgesamt nur acht Tore bekommen haben", sagt der Coach. "Es ist jetzt wieder sehr schwer gegen uns." Und das, obwohl die Wiener seit Weihnachten den Einzug in die Platzierungsrunde der Top sechs gesichert haben und Siege nicht mehr den größten Wert haben. Doch die Wiener haben längst neue Ziele. Jedes Training und jedes Spiel dient einem Zweck: "Wir bereiten uns auf das Play-off vor. Es ist hart, nach oben zu kommen, aber noch härter, oben zu bleiben", sagt Aubin.

Die Details

Der 41-jährige Kanadier ist stolz, wie intensiv seine Spieler an Verbesserungen arbeiten: "Es gefällt mir, dass sie nichts für sicher ansehen und wie sie auf die Details achten, die für den Erfolg so wichtig sind." Damit meint Aubin "Kleinigkeiten", wie den Puck einfach mal nur nach vorne schießen, damit schnell gewechselt werden kann.

Andreas Nödl, Torschütze beim 3:0 gegen Fehervar, erklärt eine Zutat des Erfolgsrezepts der Wiener: "Wir wissen, dass wir nach hinten arbeiten müssen. Wenn wir das nicht machen, dann spielen wir nicht viel beim Trainer." Das bekam auch schon Rafael Rotter zu spüren, der zwei Drittel eines Spieles zuschauen musste.

Nebenbei scheinen die Capitals auch ihre einzige Schwäche behoben zu haben. Denn seit einigen Partien klappt auch das Überzahlspiel, selbst wenn sich das in der Statistik noch nicht ausgewirkt hat.

In den letzten sechs Runden können die Capitals auch noch einen Rekord brechen. Auf den Punktebestwert von 91 der Salzburger (Saison 2015/2016) fehlen den Capitals nur noch vier Zähler.

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