Tops und Flops der Eishockey-Saison

APA/EXPAAPA7135546-2 - 06032012 - ZAGREB - KROATIEN: ZU APA-TEXT SI - Eishockey Erste Bank Liga, Halbfinale, best of seven, 1. Spiel zwischen Medvescak Zagreb und KAC am Dienstag, 6. März 2012, in Zagreb, Kroatien. Im Bild: Robert Kristan ( Medvescak Zagr
Foto: APA/EXPA Heißsporne: Die Goalies von Zagreb (Kristan, links) und vom KAC (Chiodo) sorgten für ein Bild mit Seltenheitswert.

Der KURIER lässt die Punktejagd Revue passieren – ein Zuschauerrekord, zwei schlagfertige Goalies.

Die Ersten müssen nicht immer die Letzten sein. Sie können auch die Ersten sein. So wie die Black Wings Linz. Der neue Meister hatte am 9. September 2011 laut Auslosung das erste Spiel bestritten, das 258. bescherte ihnen am Sonntag den Titel. Der KURIER lässt die Punktejagd Revue passieren – die Tops und Flops:

Massenandrang Obwohl die Leistungen der Capitals bis zum Play-off meist unansehnlich waren, durften sich die Wiener über einen Zuschauerrekord freuen. 137.780 Fans bedeuteten einen Schnitt von 5095 pro Spiel. Spitzenreiter war Zagreb mit 8835 Fans pro Spiel.

Schwedische Schule Mit Samuelsson konnten die Wiener einen Top-Trainer verpflichten. Sein Können konnte er nur in Ansätzen zeigen: Aus Jugendspieler Mario Seidl (19) hat der Schwede einen Profi mit großem Potenzial gemacht.

Trainer-Express Rob Daum führte Linz im ersten Jahr zum Titel. Das war zuletzt Bill Gilligan 1985 in Klagenfurt gelungen.

Phantom-Tor Im sechsten Viertelfinalspiel zwischen Linz und Wien entschieden die Schiedsrichter nach Videostudium auf Tor, obwohl mit freiem Auge erkennbar war, dass der Puck an die Latte gegangen war.

Massenschlägerei Zwischen Zagreb und KAC kam es nach einem Kopfstoß zu einer Schlägerei auf dem Eis. Dabei gerieten sogar die Goalies Kristan und Chiodo aneinander – die Szene schaffte es sogar in die internationalen Schlagzeilen.

Arbeitsverweigerung Laibachs Torhüter Pintaric fuhr beim Penaltyschießen in Salzburg aus dem Tor, weil die Slowenen dem Red-Bull-Klub im Play-off aus dem Weg gehen wollten.

Wiener Kuriositäten Mit Robinson und Lupaschuk verpflichteten die Capitals zwei vermeintliche Stars, die fast nur mit katastrophalen Leistungen auffielen. Kavanagh wurde im Oktober entlassen und wenige Wochen später wieder geholt, weil sich ein anderer Spieler verletzt hatte.

Blaulicht-Alarm Obwohl er seine beste Saison spielte, beendete Capitals-Stürmer Ofner während der Saison seine Karriere und begann mit der Polizeischule.

Jesenice Ein junges Team, das erfrischend aufspielte, sich aber seriösere Funktionäre verdient hätte. Solche, die Verträge einhalten und nicht mit Bestechungsvorwürfen nach dem verpassten Play-off das Liga-Image beschädigen.

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(kurier / Rudolf Cijan, Peter Karlik ) Erstellt am
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