Tränen nach Traumlauf: ÖSV-Star Manuel Feller feiert ersten Sieg in Kitzbühel
Feller siegte in der Heimat
Sieben Slaloms wurden in diesem Winter bereits gefahren. Bislang gab es für das österreichische Slalom-Team noch keinen Podestplatz. Beim Klassiker auf dem Ganslernhang in Kitzbühel ist diese Serie endlich gerissen. Manuel Feller fuhr mit einem Traumlauf vom vierten Rang zum Sieg. Es war sein erster Slalom-Erfolg in Kitzbühel. Im Ziel kullerten die Freudentränen.
Dominik Raschner rutschte im zweiten Durchgang weg und schied aus. Joshua Sturm war mit Startnummer 44 in die Top-30 gefahren, legte im 2. Durchgang noch zu und machte einen Satz auf den 19. Rang.
Fabio Gstrein steigerte sich im 2. Lauf enorm und war der erste, der Sturm überholen konnte. Letztlich wurde es Platz 11. 22. Hundertstelsekunden vor dem zweifachen Saisonsieger Paco Rassat aus Frankreich. Gstrein gelang sogar mit 49,00 die Laufbestzeit im 2. Durchgang.
Marco Schwarz, 17. nach dem 1. Lauf, kam hingegen nicht ins Fahren. Der Allrounder fädelte schon im oberen Teil des 2. Durchgangs ein und schied aus.
Johannes Strolz fiel von Rang 11 im 1. Durchgang mit einer fehlerhaften Fahrt im 2. Lauf auf Rang 15 zurück.
Manuel Feller war von Rang vier aus in den zweiten Lauf gestartet und fuhr nach einer kleinen Unsicherheit überragend zur neuen Bestzeit. Sie hielt bis zum Ende.
Denn Henrik Kistoffersen fiel weit zurück, genauso der Finne Eduard Hallberg und er nach dem 1. Lauf führende Loic Meillard.
Michael Matt, in Wengen zuletzt bester ÖSV-Fahrer, verpasste die Qualifikation als 31. um vier Hundertstel. Adrian Pertl und Simon Rueland schieden genauso wie der Weltcup-Führende Atle Lie McGrath (NOR) im ersten Durchgang aus.
Weiter geht es nach Schladming
Der Weltcup-Tross der Techniker übersiedelt ins Ennstal, wo in Schladming ein Riesentorlauf (Dienstag) und Slalom (Mittwoch) stattfindet.
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