Abfahrt in Val di Fassa: Eine Premierensiegerin mit Mini-Vorsprung
Laura Pirovano triumphierte beim Heimrennen in Val di Fassa
Die Abfahrt bleibt in diesem Winter mit Abstand die spannendste Disziplin im Frauen-Weltcup. Acht Abfahrten (inklusive Olympia) wurden im Laufe der Saison gefahren, dabei gab es sieben unterschiedliche Siegerinnen.
Die erste von zwei Abfahrten in Val di Fassa brachte am Freitag ein neues Siegergesicht: Die Italienerin Laura Pirovano gewann das Heimrennen und bejubelte ihren ersten Erfolg im Weltcup.
Cornelia Hütter war in der ersten Abfahrt die beste Österreicherin
Der Premierensieg von Pirovano hatte sich schon angekündigt, denn die 28-Jährige hatte schon bei den vergangenen Rennen immer wieder aufgezeigt.
In Val di Fassa hatte die Italienerin dann auch das Glück auf ihrer Seite. Im Ziel lag Pirovano eine Hundertstelsekunde vor der Deutschen Emma Aicher.
Die Österreicherinnen verpassten knapp das Stockerl. Cornelia Hütter (5.) und Ariane Rädler (6.) fehlten nur wenige Hundertstelsekunden auf das Podium. Kleine Fehler kosteten beiden eine Platzierung in den Top 3.
Nina Ortlieb, die nach ihrer Trainingsbestzeit zu den Geheimfavoritinnen gezählt hatte, verhinderte im obersten Streckenabschnitt gerade noch einen Sturz, hielt den Rückstand mit 75 Hundertstelsekunden aber noch in Grenzen.
Am Samstag findet in Val di Fassa noch eine zweite Abfahrt statt.
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