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09.01.2018

Stress total im letzten Monat vor Olympia

Die Alpinen haben noch 23 Rennen, ehe es in Südkorea um die Medaillen geht.

Traditionell ist der Jänner der forderndste Monat im Weltcup-Kalender. Schuld sind die Nachtrennen unter der Woche – und die Klassiker in Wengen und Kitzbühel bei den Herren mit je drei Bewerben. Die Damen haben Mehrarbeit durch die ausgefallene Kombination von St. Moritz und die abgesagte Abfahrt von Val d’Isère. 13 Weltcup-Bewerbe haben die Damen bis Olympia vor sich, zehn sind es bei den Herren.

Damen

Ohne Mikaela Shiffrin, dafür aber wieder mit Lindsey Vonn geht es nach dem Flachauer Nachtslalom am Wochenende mit Abfahrt und Super-G in Bad Kleinkirchheim weiter. Kommende Woche wird in Cortina zwei Mal abgefahren, hinzu kommt ein Super-G. Am 23. Jänner findet zum zweiten Mal ein Riesenslalom am Kronplatz in Südtirol statt, vom 26. bis 28. Jänner folgen Kombi, Riesenslalom und Slalom in Lenzerheide. Nach dem City-Event in Stockholm (30. Jänner) sind in Garmisch-Partenkirchen noch eine Sprint-Abfahrt in zwei Durchgängen sowie eine reguläre zu absolvieren (3./4. Februar). Die erste Olympia-Entscheidung ist der Riesenslalom am 12. Februar in Yongpyong.

Herren

Schon am Dienstag ist in Wengen das erste Abfahrtstraining angesetzt. Alexis Pinturault verzichtet ebenso wie Marcel Hirscher auf die Kombination am Freitag und die Abfahrt am Samstag, im Slalom am Sonntag sind beide dabei. Kommende Woche folgen in Kitzbühel Super-G (eher ohne Hirscher), Abfahrt und Slalom, am 23. Jänner ist Schladming Gastgeber des (Slalom-)Nightrace. Am 27. und 28. Jänner werden in Garmisch-Partenkirchen noch Abfahrt und Riesenslalom gefahren und am 30. Jänner das City-Event in Stockholm. Am 8. Februar ist dann im südkoreanischen Jeongseon das erste von drei Trainings für die Olympia-Abfahrt am 11. Februar.

Unterdessen meldete sich Felix Neureuther mit Kritik am vor Enttäuschung immer wieder tobenden Henrik Kristoffersen: "Er springt wie ein Rumpelstilzchen rum, das verstehe ich einfach nicht. Er muss lernen, zu akzeptieren, dass einer besser ist. Und dann muss er seinen Hintern bewegen und es danach selbst besser machen."