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Sport Wintersport
01/28/2020

Skandal beim Nachtslalom: Flitzerin sorgt für Verwirrung

Die Frau lief in der Endphase des Rennes auf die Piste. Der Grund: Eine Grußbotschaft an den verunglückten Kobe Bryant.

Während der Nachtslalom in Schladming aus österreichischer Sicht eine bittere Enttäuschung setzte, sorgte eine Zuschauerin für einen handfesten Skandal: Eine Frau im Badeanzug lief mit einem Transparent "Rest in Peace Kobe" in den Händen über die Ziellinie – just als  Alex Vinatzer seinen zweiten Lauf beenden wollte.

Kurz wurde der Südtiroler als vermeintlicher Führender notiert, die Lichtschranke hatte aber die  Flitzerin mit ihrem Gruß an den tödlich verunglückten Basketballstar Kobe Bryant ausgelöst. Vinatzer wurde schließlich Sechster – und konnte über den Vorfall lachen.

Vom CL-Finale nach Schladming

Die Flitzerin ist jedenfalls keine Unbekannte, die Aktion demnach sicher auch kein Zufall. Das US-amerikanische Model Kinsey Wolanski hatte bereits letztes Jahr für Aufsehen gesorgt, als sie beim Champions-League-Finale zwischen Liverpool und den Tottenham Hotspurs als Flitzerin auftrat.

Damals hatte sie noch für eine Internet-Plattform ihres Lebensgefährten geworben, der in der Vergangenheit ebenfalls schon als Flitzer aufgefallen war. Er war 2014 beim WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien in Rio de Janeiro aufs Feld gelaufen.

Die 23-Jährige wird wegen des Verdachtes einer Verwaltungsübertretung an die Bezirkshauptmannschaft Liezen angezeigt. 

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