Sport | Wintersport
06.01.2012

Schwerer Bob-Unfall in Altenberg

Der kanadische Vierer krachte im Training derart wuchtig in die Bande, dass drei Insassen schwerst verletzt wurden.

Der kanadische Viererbob von Pilot Chris Spring kam am Donnerstag beim Training zum Weltcup in Altenberg schwer gestürzt. Drei der vier Crew-Mitglieder mussten mit zwei Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. In einer Notoperation sei Spring ein Stück Holz aus dem gebrochenen Oberschenkel entfernt worden. Lebensgefahr besteht dabei aber für keinen der Piloten.

Bei knapp 130 km/h Geschwindigkeit kam der kanadische Schlitten in Kurve 16, wohl ob eines Fahrfehlers eine Kurve zuvor, an die oberen Holzabweiser und demolierte mit seiner vorderen Kufenaufhängung die Bahn. Daraufhin musste das komplette Training abgebrochen werden.

"In meiner 32-jährigen Karriere habe ich noch nie gesehen, dass ein Bob dermaßen zerstört wurde", wird Kanadas Chefcoach Tom de la Hunty zitiert.

Die Weltcuprennen im Bob und Skeleton und die parallel ausgetragene Europameisterschaft sollen aber ab Freitag in der Früh planmäßig gestartet werden. Die Trainingseinheiten werden dann am Freitag ab 17.00 Uhr fortgesetzt.