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Sport Wintersport
12/05/2011

Schwache Capitals erinnern an beste Saison

2004 starteten die Vienna Capitals miserabel in die Meisterschaft, sicherten sich danach aber den bisher letzten Titel.

von Peter Karlik

Die Situation der Vienna Capitals erinnert stark an den Herbst 2004. Damals starteten die Wiener ebenfalls als Mitfavorit auf den Titel. Auch damals hatten sie knapp ein Dutzend neue Spieler. Und auch damals starteten sie sehr holprig in die Saison.

Nach der sechsten Runde lag das Team von Jim Boni mit sechs Punkten auf dem sechsten Platz. Nur die Salzburger waren in ihrer ersten Saison noch schlechter.

Doch die Wiener Klubführung behielt die Ruhe. Zwar wurde für den anfänglich schwächelnden Tormann Frederic Chabot bereits Ersatz gesucht, doch letztlich blieb der Kader gleich – bis zum letzten Spiel der Saison. Und dieses war das siebente Finale der legendären Play-off-Serie gegen den KAC. Die zu Saisonbeginn so unsicheren Capitals gewannen mit einem 6:2-Erfolg erstmals und bisher letztmalig die österreichische Meisterschaft.

Noch kein Mannschaftsgefüge

Auch 2011 ist der Titelanwärter aus Wien nach sechs Runden sehr verunsichert. Die zehn neuen Spieler haben noch nicht so gut zueinandergefunden, dass sie unter dem neuen Trainer Tommy Samuelsson befreit aufspielen können. Jüngstes Beispiel war das mühsame 5:4 nach dem Penaltyschießen gegen Schlusslicht Jesenice am Sonntag. Einige Fans verließen beim Stand von 0:2 im Schlussdrittel bereits die Halle und verpassten somit den ersten Heimsieg dieser Saison. Coach Samuelsson sieht mentale Gründe für die Leistungen seiner Spieler: „Wir waren so verkrampft, weil wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten.“

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