Sport | Wintersport
06.01.2013

Schladming schmilzt der Schnee weg

Bis zu 30 Prozent der Schneeschicht ist durch die milden Temperaturen und den Regen in den letzten Tagen weggeschmolzen.

Die eher milden Temperaturen und viel Regen fordern in Schladming die Pistenpräparierer, denn sie müssen die Schneedecke für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften (4.-17. Februar) instand halten. Bis zu 30 Prozent der Schneeschicht seien in den beiden vergangenen Tagen durch den Regen im unteren Drittel der Planai weggeschmolzen, erklärte Pisten-Chef Bernhard Schupfer.

Vor zwei Tagen noch sei die Schneedecke im Tal 60 bis 70 Zentimeter hoch gewesen, nun sei sie auf 50 Zentimeter zurückgegangen - die Abfahrt ist für den Publikumsskilauf aber trotzdem offen. Doch die österreichischen Ski-Damen wollten sowohl Samstag als auch Sonntag für die Speed-Bewerbe auf der Planai trainieren. Sie mussten die Einheiten wegen des Regens absagen. "Morgen versuchen sie es noch einmal", erklärte Schupfer. Lediglich am Freitag hätten die Läuferinnen von der Mittelstation bis kurz vor dem Ziel trainieren können.

Zuversicht

Das Wetter des verregneten Wochenendes sei denkbar schlecht und dürfe bei der WM und vor allem an Tagen mit Speed-Rennen nicht passieren: "Oben starker Schneefall und unten Regen, da gibt es keine Abfahrt." Doch bis zur WM sind es noch vier Wochen und da es schon ab Dienstag wieder kälter werden soll, will er die Schneekanonen wieder voll in Betrieb nehmen.

"Wir werden den Schnee für die im Tal großteils weggeschmolzenen Depots wieder nachproduzieren", bleibt Schupfer zuversichtlich. Ansonsten könne man noch immer die weiße Pracht vom Berg ins Tal fahren.