Sport | Wintersport
12.01.2013

Routiniers kämpfen um drei WM-Plätze

Herren-Riesenslalom. Nur Hirscher startet in Adelboden ohne Qualifikationsdruck.

Noch 23 Tage bis zur WM in Schladming. Trotzdem fahren die Riesenslalom-Spezialisten bereits am Samstag um ihre letzte WM-Startchance in Schladming. Marcel Hirscher ausgenommen – der Salzburger hat seinen Fix-Platz und kann sich ganz auf ein neuerliches Duell mit dem amerikanischen Riesenslalom-Dominator Ted Ligety konzentrieren.

Schauplatz des letzten Weltcup-Riesenslaloms vor der WM ist Adelboden im Berner Oberland, wo schon am Freitag, als die Stars zur öffentlichen Startnummernvergabe von einem Hüttendach abgeseilt wurden, trotz der Schweizer Skikrise Stimmung wie in einem Fußballstadion herrschte. Nur in Schladming wird es ähnlich turbulent zugehen – wer von den ÖSV-Riesenslalom-Kandidaten aber wird sie neben Hirscher bei der Heim-WM genießen dürfen? Selbst Philipp Schörghofer muss noch zittern, obwohl er bei der letzten WM in Garmisch Bronze erobert hatte und in dieser Saison bei den drei Riesentorläufen vom Pech verfolgt war: In Sölden Neuschneeopfer, in Beaver Creek nur auf Platz 19, in Alta Badia gesundheitlich angeschlagen und ausgeschieden. Jedoch: Auch die Resultate seiner Teamkollegen waren nicht berauschend: Benjamin Raich 8 – 30 – 13; Hannes Reichelt 6 – 12 – 25;Marcel Mathis 12 – 17 – 16; Christoph Nösig 23 – 10 – 12; Romed Baumann 20 – 23 – Finale verpasst.

Abfahrtsopfer

Schon vor dem Riesenslalom erhielt ÖSV-Chefcoach Mathias Berthold im Berner Oberland schlechte Nachricht. Auf dem Lauberhorn in Wengen, wo in der kommenden Woche der Weltcup gastieren wird, erlitten bei der Europacup-Abfahrt mit Clemens Dorner (Patellasehnenriss) und Daniel Danklmair (Kreuzbandriss) zwei junge Österreicher schwere Knieverletzungen.