© REUTERS/LEONHARD FOEGER

Sport Wintersport
02/22/2020

Razzia bei Biathlon-Weltmeister Loginow

Die Dopingfahnder durchsuchten bei der WM in Antholz das Zimmer des Russen, der schon einmal gesperrt war.

von Christoph Geiler

Es hat inzwischen schon Tradition, dass es rund um Biathlon-Weltmeisterschaften zu Polizeiaktionen kommt. In diesem populĂ€ren Sport gab es in der Vergangenheit immer wieder prominente DopingfĂ€lle. Und einem dieser DopingsĂŒnder galt nun auch eine Aktion scharf der italienischen Carabinieri im Zuge der WM in Antholz (SĂŒdtirol).

Alexander Loginow bekam Samstag in der FrĂŒh Besuch von Ermittlern. Eineinhalb Stunden lang wurde das Hotelzimmer des russischen Sprint-Weltmeisters durchsucht. Ein Sprecher der Carabinieri bestĂ€tigte der französischen Nachrichtenagentur AFP, dass im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bozen gegen zwei Personen wegen des Gebrauchs und der Verabreichung von Dopingmitteln ermittelt werde: Gegen Loginow und dessen Cheftrainer.

Zwei Jahre gesperrt

Der Sieger des WM-Sprints und Dritte der Verfolgung war bereits von 2014 bis 2016 zwei Jahre wegen EPO-Missbrauchs gesperrt. Der Norweger Tarjei Bö hatte sich in Antholz nach Loginows Titelgewinn kritisch geĂ€ußert. „Loginow hat es nicht verdient, hier zu sein.“

Am Samstag finden in Antholz die Staffel-Rennen statt.

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