Olympia-RTL: Brasilianer vor historischem Sieg, ÖSV-Stars enttäuschten
Marco Schwarz verlor im ersten Riesentorlauf-Durchgang 2,74 Sekunden auf die Bestzeit des Brasilianers Pinheiro Braathen
Die Hoffnungen im österreichischen Herren-Team waren groß für den Olympia-Riesentorlauf auf der Stelvio. Immerhin stellt der ÖSV in dieser Disziplin mit Stefan Brennsteiner und Marco Schwarz zwei Saisonsieger.
Doch aus der Riesenchance auf eine Medaille wurde eine Riesen-Enttäuschung.
Im ersten Riesentorlauf-Durchgang in Bormio landeten die Österreicher allesamt mit Riesenrückständen im geschlagenen Feld.
Stefan Brennsteiner verlor als bester Österreicher zwei Sekunden auf Pinheiro Braathen
2 Sekunden zurück
Am besten schlug sich noch Stefan Brennsteiner, aber auch der routinierte Salzburger riss als Siebenter schon einen Rückstand von 2 Sekunden auf.
Auf die Podestplätze fehlen Brennsteiner 43 Hundertstelsekunden.
Der Brasilianer Pinheiro Braathen liegt zur Halbzeit klar voran
Es ist für den Routinier wohl nur ein schwacher Trost, dass keiner mit dem Halbzeit-Leader Pinheiro Braathen mithalten konnte. Mit Startnummer 1 zauberte der Brasilianer eine Fabel-Bestzeit in den Schnee und könnte seinem Land die erste Goldmedaille bei Winterspielen bescheren.
Selbst Superstar Marco Odermatt konnte mit Braathen nicht Schritt halten. Der Schweizer liegt als Zweiter schon eine knappe Sekunde zurück, dahinter folgt Landsmann Loic Meillard (+1,57).
Und die übrigen Österreicher: Patrick Feuerstein war zweieinhalb Sekunden langsamer als Braathen. Marco Schwarz verpatzte seinen Lauf und verlor 2,74 Sekunden auf die Bestzeit, Riesentorlauf-Weltmeister Raphael Haaser liegt bereits 3,54 zurück.
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