Nordkoreas "Armee der Schönen": Lautstark und synchron

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Die nordkoreanischen Cheerleaderinnen tanzen und singen auf den Olympia-Tribünen. Und sorgen damit für Aufsehen.

Ob beim Eishockey, oder beim Eisschnellauf. Die Unterstützung für die nordkoreanischen Sportlerinnen und Sportler kann sich sehen lassen. Es sind die nordkoreanischen Cheerleaderinnen, die auf den Tribünen für Stimmung sorgen und so manchen Olympia-Betrachter verwundert zurücklassen. Es wird laut und vor allem synchron gejubelt.

"Armee der Schönheiten" nennen die Südkoreaner die Cheerleading-Gruppe aus dem verfeindeten Norden. Drei Mal ist sie bisher im Süden aufgetreten und stahl den Sportlern fast die Show. Die Frauen würden von den nordkoreanischen Machthabern nach strengen Kriterien ausgewählt. Nicht nur das Äußere, auch die Ideologie muss stimmen. "Sie müssen größer als 163 Zentimeter sein und aus guten Familien stammen", erklärt der Wissenschafter An Chan Il. Viele sind noch Teenager, die ältesten Anfang 20.

Wie alle Delegationen aus dem Norden werden auch die Cheerleaderinnen und Sängerinnen während ihres Aufenthalts bei den Winterspielen im Süden jedoch streng überwacht. Die Gruppe, die meist in Uniformen auftritt, hat in Südkorea und Japan viele – vorwiegend männliche – Fans.

( Agenturen , kurier.at , best ) Erstellt am 11.02.2018