Olympia-Splitter: Kein Interesse an Siegerehrung

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Foto: AP/Jae C. Hong Siegerehrungen ziehen in Südkorea keine Zuschauer an.

Damit Sie nichts aus Pyeongchang verpassen.

  • 13.2. Das Organisationskomitee hat auf das geringe Zuschauerinteresse an den Siegerehrungen reagiert. Ein Sprecher kündigte an, dass für Besuche nach 17.00 Uhr im olympischen Park von Pyeongchang kein Eintrittsgeld mehr genommen werde. Bisher mussten Besucher, die kein Ticket für einen Wettbewerb hatten, eine Eintrittskarte für umgerechnet 1,50 Euro kaufen. Bei den meisten Siegerehrungen waren bisher nur wenige Zuschauer.
     

  • 13.2. Auch die Supermärkte in Korea haben einiges Skurilles zu bieten: So hängt in der Obstsektion folgendes Schild (übersetzt): "Bitte schauen Sie auf die Erdbeeren mit ihren Augen und wählen sie welche aus .. danke ...". Doppelt kurios: Darunter befinden sich kleine Paradeiser und Mandarinen.

  • 13.2. Bus-Reisen bei den zahlreichen Transfers im Olympia-Revier entwickeln sich mitunter zu Erlebnisreisen. Nicht nur, dass jeder Chauffeur sein Gefährt innen prächtig geschmückt hat, mit Licht-oder anderen -Mustern. Rote Ampeln werden bei spätnächtlichen Transfers einfach überfahren. Und in der Nacht auf Dienstag wurde ein mit voller Mischpult-Ausrüstung ausgestatteter Bus gesichtet. Der Fahrer schaute nebenbei einen asiatischen Kampffilm - und ließ die Geräusche über die Anlage alle seine Passagiere mithören.

  • 12.2. Die Organisatoren haben ihr Ziel für den Ticketverkauf bisher noch nicht erreicht, äußern sich dennoch weitgehend zufrieden. Bisher hätten 84,3 Prozent der Karten einen Abnehmer gefunden, sagte der Sprecher des Organisationskomitees, Sung Baik-you. Es sei nicht angemessen, den Ticketverkauf für Pyeongchang mit dem früherer Spiele zu vergleichen. IOC-Sprecher Mark Adams betonte, der Verkauf sei nicht direkt vergleichbar, weil die Gastgeberstädte unterschiedlich groß seien. Als Ziel hatte das Organisationskomitee in Südkorea vor Beginn der Spiele ausgegeben, mindestens 90 Prozent der 1,17 Millionen Karten verkaufen zu können.

  • 11.2. Die russische Eiskunstläuferin Jewgenija Medwedewa hat am Sonntag im Rahmen des Teambewerbs einen neuen Weltrekord für ein Kurzprogramm aufgestellt. Die 18-jährige amtierende Weltmeisterin wurde mit 81,06 Punkten bewertet. Nach vier von acht Runden führte das Team aus Kanada mit 35 Punkten vor den Olympischen Athleten aus Russland (31) und den USA (29).

    Auch Japan und Italien (je 26) qualifizierten sich für das Kür-Finale.

  • 11.2. Der 17-jährige US-Amerikaner Redmond Gerard hat sich am Sonntag zum Olympiasieger im Slopestyle-Bewerb der Freestyle-Snowboarder gekürt. Mit 87,16 von 100 möglichen Punkten triumphierte Gerard vor Max Parrot (86,00). Dessen kanadischer Landsmann Mark McMorris eroberte im Phoenix Snowpark in Bokwang wie vor vier Jahren in Sotschi Bronze (85,20). Es ist das erste Gold für die USA in Südkorea.

    Gerard lag nach zwei Durchgängen nur an 11. und letzter Stelle, der Norweger Mons Roisland war zum 12er-Finale nicht angetreten. Dann aber entschied der jüngste Teilnehmer im Finalfeld den Bewerb im dritten und letzten Versuch mit einem wahren Traumlauf für sich, landete dabei auch den "Backside Triple Cork 1440" (dreifacher Rückwärtssalto mit vier Umdrehungen) perfekt. Am Ende setzte sich Gerard 1,16 Zähler vor Parrot, der ebenfalls erst im dritten Lauf mit seinem persönlichen Topscore bewertet wurde, durch.

    Österreichs Vertreter Clemens Millbauer hatte am Vortag die Qualifikation für das Finale der besten zwölf gerade einmal um 0,91 Punkte verpasst und wurde in der Ergebnisliste als 13. geführt.

  • 10.2. Short-Track-Athlet Lim Hyo-jun hat das erste Gold für Gastgeber Südkorea bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang gewonnen. Über 1.500 m setzte sich der 21-jährige Weltmeister am Samstag im Finallauf vor dem Niederländer Sjinkie Knegt und dem Russen Semjon Jelistratow durch. Der holte die erste Medaille für die Sportler, die in Südkorea als "Olympische Athleten aus Russland" antreten.

    Der Kanadier Charles Hamelin verpasste es, als erster Short Tracker Gold bei drei verschiedenen Spielen zu gewinnen. Er erhielt einen Penalty, da er einen Konkurrenten behindert hatte.

  • 10.2. Nach einem Internetausfall während der Eröffnung hat die Regierung Ermittlungen eingeleitet. Das interne Netzwerk und das WLAN rund um die Austragungsstätten seien am Freitagabend zusammengebrochen, teilte das Organisationskomitee mit. Es sei eine Sondereinheit gegründet worden, um den Vorfall zu untersuchen. Berichte über eine Cyberattacke könne sie noch nicht bestätigen, sagte eine Sprecherin des Organisationskomitees. Eine Gefahr für die Sicherheit von Athleten und Zuschauern habe nicht bestanden.

  • 9.2. Der Schweizer Halfpipe-Star Iouri Podlatchikov muss für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang passen. Der Snowboard-Olympiasieger 2014 kann aufgrund der Nachwehen seines heftigen Sturzes bei den X-Games am 28. Jänner nicht antreten, er gab für die Qualifikation w.o. Podlatchikov hatte bei dem Sturz eine Gehirnerschütterung und einen Nasenbeinbruch erlitten.

  • 9.2. Im dritten Training auf der olympischen Slopestyle-Strecke in Bokwang ist die kanadische Snowboarderin Laurie Blouin schwer gestürzt. Die 21-Jährige sei bei Bewusstsein, stehe aber nach einem Krankenhaus-Besuch unter Beobachtung, teilte Kanadas Verband am Freitag mit. Blouin hat in ihrer Karriere bisher zwei Podestränge im Slopestyle-Weltcup erreicht. Die Qualifikation findet am Sonntag statt.

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