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20.02.2018

13 ÖPC-Aktive bei Paralympics in PyeongChang

Zehn Alpine, zwei Snowboarder und eine Langläuferin werden ab 9. März auf Medaillenjagd gehen.

Österreichs Paralympisches Committee (ÖPC) entsendet 13 Aktive zu den Spielen in PyeongChang (9.-18. März 2018). Dies gab Präsidentin Maria Rauch-Kallat am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien bekannt. Neben dem sportlichen Vergleich, der im Vordergrund steht, gehe es bei Veranstaltungen dieser Dimension auch um "Respekt und Anerkennung", wie Rauch-Kallat betonte.

Zehn alpine Skiläufer (acht Männer, zwei Frauen), zwei Snowboarder und eine Langläuferin werden knapp zwei Wochen nach Ende der derzeit stattfindenden Olympischen Winterspiele auf Medaillenjagd gehen. Mit den Skifahrern Claudia Lösch, die ihre vierte Paralympics in Angriff nehmen wird, und Markus Salcher, der nach Doppelgold in Sotschi, erneut "mindestens eine Medaille" als Ziel ausgegeben hat, stehen Routiniers ebenso im Aufgebot wie Debütanten.

Österreichs Vertreterin bei den Nordischen, Carina Edlinger, freut sich auf ihre ersten Spiele. Die 19-Jährige Doppelweltmeisterin von 2017 will die Aufgabe in Südkorea "locker angehen."

Gestiegene Medaillenprämien

Zwischen 8.000 und 4.000 Euro gibt es im Medaillenfall für die Athleten. "Ein weiterer Schritt der Angleichung", betonte Rauch-Kallat, die auch die gesellschaftliche Bedeutung des Behindertensports hervorhob. "Sport hat vielen behinderten Menschen Mut gegeben. Nicht nur den Athleten selbst, sondern sie wirken als Vorbilder für viele Betroffene." Dennoch sollten die Athleten vorrangig über ihre sportlichen Leistungen definiert werden.

Teammanager Michael Knaus zeigte sich zuversichtlich, dass das ÖPC-Aufgebot diesbezüglich gut aufgestellt sei. "Wir haben ein sehr strenges internes Qualifikationssystem. Wir haben alles unternommen, dass unsere Athleten topfit nach Südkorea reisen."

Organisatorisch kündigen sich bessere Bedingungen als vor zwei Jahren bei den Sommerspielen in Rio an. Die Vorbereitungen liefen laut ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber reibungsfrei. "Auch im Sportstättenbau wurde ein Meilenstein erreicht", seien sie doch alle zu "hundert Prozent barrierefrei."

Das ÖPC-Aufgebot:

Ski alpin (10): Heike Eder, Markus Gfatterhofer, Thomas Grochar, Claudia Lösch, Gernot Morgenfurt (mit Guide Christoph Gmeiner), Nico Pajantschitsch, Roman Rabl, Markus Salcher, Simon Wallner, Martin Würz

Snowboard (2): Patrick Mayrhofer, Reinhold Schett

Ski nordisch (1): Carina Edlinger (mit Guide Julian Edlinger)