FIS Nordic Combined World Cup

┬ę EPA / KIMMO BRANDT

Sport Wintersport
11/28/2020

Nordische Kombination: Rehrl bei Riiber-Sieg in Ruka Vierter

Im Zielsprint knapp das Nachsehen - Lamparter nach Platz sechs Weltcup-Zweiter - Greiderer Achter

Franz-Josef Rehrl ist im zweiten Bewerb knapp am zweiten Stockerlplatz f├╝r ├ľsterreichs Nordische Kombinierer in diesem Winter vorbeigeschrammt. Der Steirer belegte am Samstag in Ruka den vierten Platz (+52,6 Sekunden), vor ihm kamen Sieger Jarl Magnus Riiber aus Norwegen, der Deutsche Eric Frenzel und der Japaner Akito Watabe nach 10 km Langlaufen ins Ziel. Riiber gewann wie schon am Freitag ├╝ber die halbe Distanz, diesmal mit gro├čem Vorsprung von 50,1 Sek.

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├ľSV-Talent Johannes Lamparter zeigte erneut eine starke Leistung. Der erst 19-J├Ąhrige, der am Freitag mit Platz zwei hinter Riiber aufgezeigt hatte, kam mit 1:09,7 Min. R├╝ckstand auf den sechsten Rang. Lukas Greiderer wurde Achter. Mit Thomas J├Âbstl (15.), Mario Seidl (17.) und Philipp Orter (26.) holten noch drei weiterer ├ľsterreicher Punkte f├╝r die Weltcup-Gesamtwertung, die Riiber mit dem Maximum von 200 anf├╝hrt. Hinter ihm ist Lamparter (120) Zweiter, Rehrl (70) Siebenter und Greiderer (56) Neunter.

Im Endspurt das Nachsehen

Nach dem Springen war Rehrl mit einem 137,5-m-Satz als F├╝nfter bester ├ľsterreicher. Der 27-J├Ąhrige ging mit 49 Sekunden R├╝ckstand auf die Loipe. Nach dem weitesten Sprung der Konkurrenz lief Riiber vorneweg ein einsames Rennen, mit Respektabstand bildete sich hinter dem 23-J├Ąhrigen eine Verfolgergruppe mit Frenzel, Watabe, Rehrl und Manuel Faisst, einem weiteren Deutschen.

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Die Platzierungen der Athleten aus diesem Quartett entschieden sich auf den letzten Metern, nachdem Frenzel das Tempo pl├Âtzlich angezogen hatte. Rehrl hatte im Endspurt gegen├╝ber Watabe das Nachsehen, 1,2 Sekunden fehlten ihm am Ende auf Platz drei. Dennoch freute sich der Steirer "wahnsinnig", wie er nachher zu Protokoll gab.

Rehrl: "Keine Schande"

"Ich bin ein super Rennen gelaufen, der Schlusssprint war richtig gut und ich habe gegen drei Leute verloren, die bereits den Gesamtweltcup gewonnen haben. Das ist bei Gott keine Schande", erkl├Ąrte Rehrl, der sich am Vortag mit Rang 13 hatte begn├╝gen m├╝ssen. "Es war sch├Ân, dass ich dagegenhalten konnte. Es gibt noch ein, zwei Baustellen, an denen ich arbeiten muss, aber es ist bereits ein Top-Niveau, auf dem ich wieder bin."

Lamparter - nach dem Springen Siebenter - erfreute sich seinerseits an einem weiteren Spitzenresultat. "Es war wieder ein cooler Tag. Ich habe auf der Schanze nicht ganz so einen Sprung erwischt wie gestern, aber das Rennen war auch sehr, sehr gut", sagte die gro├če Nachwuchshoffnung "Ich habe die ersten zwei Runden ein bisschen Gas gegeben, dann ein bisschen rausnehmen m├╝ssen. Die letzte Runde war dann wieder sehr gut. Ich f├╝hle mich in einer super Form und freue mich auf den Sonntag. Da werde ich noch einmal voll angreifen."

Am Sonntag findet der letzte Bewerb der Ruka-Tour statt. Das Springen von der Gro├čschanze beginnt um 09.30 Uhr MEZ, der Start des 10-km-Langlaufs ist um 14.55 Uhr angesetzt.

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