Kreuzbandriss bei Schneider

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Die ÖSV-Kombinierer sind vom Pech verfolgt. Nach Mario Stecher verletzt sich auch Sepp Schneider schwer.

Neben Mario Stecher hat das österreichische Weltcup-Team der Nordischen Kombinierer mit Sepp Schneider nun einen weiteren schmerzhaften Ausfall zu beklagen. Der Vorarlberger zog sich am Samstag beim Seefeld-Weltcup im linken Knie einen Kreuzbandriss zu, wie eine Untersuchung am Montag im Sanatorium Kettenbrücke bei Innsbruck ergab. Dieses Knie hatte schon zweimal wegen Kreuzbandrissen operiert werden müssen.

Daher muss das Kreuzband in einer zweiteiligen Operation erneuert werden. Der erste Eingriff war noch für Montag geplant, das neue Kreuzband kann erst bei der zweiten Operation in etwa drei Monaten eingesetzt werden. Der 21-Jährige fällt damit für sieben bis acht Monate aus. Er hat sich in dieser Saison mehrmals gut in Szene gesetzt.

Schneider hatte nach dem Probedurchgang am Samstag unmittelbar nach dem Sprung gemerkt, dass im Knie etwas nicht in Ordnung sein könne. Den Langlauf absolvierte er zwar noch und wurde Gesamt-31., gleich danach schwoll das Knie aber stark an.

"Deshalb habe ich auf einen Start am Sonntag verzichtet", erklärte Schneider. "Dass das Kreuzband wieder gerissen ist und die Pause diesmal noch länger dauert, ist natürlich sehr bitter für mich. Gerade jetzt, wo ich gut in Form war und die Ergebnisse im Weltcup auch stimmten. Ich werde alles daran setzen, um mindestens gleich stark in den Weltcup zurückzukehren."

Erstellt am 21.01.2013