Lukas Klapfer wurde Dritter.

┬ę APA/BARBARA GINDL

Nordische Kombination
12/06/2015

Klapfer kombiniert sich auf das Podest

Der Norweger Magnus Krog feiert seinen zweiten Weltcupsieg. Lukas Klapfer wird Dritter.

von Christoph Geiler

Lukas Klapfer hatte schon so eine Vorahnung. ÔÇ×Die Ausgangsposition ist vielversprechendÔÇť, hatte der Kombinierer bereits zur Halbzeit des Weltcups in Lillehammer gemeint. Nach einem Sprungwettkampf auf der Normalschanze, der in den Augen des Steirers zwar bestenfalls ÔÇ×zufriedenstellendÔÇť verlaufen war, aber Rang sieben und nur 29 Sekunden R├╝ckstand verhie├čen f├╝r das 10-Kilometer-Langlauf-Rennen Einiges. ÔÇ×Da kann ein gutes Ergebnis rausschauen.ÔÇť

Ein gutes Ergebnis? Fast h├Ątte es f├╝r den 29-J├Ąhrigen sogar zum zweiten Weltcupsieg seiner Karriere gereicht. Erst am letzten Anstieg der schwierigen Loipe von Lillehammer konnte Klapfer das hohe Tempo des Norwegers Magnus Krog nicht mehr halten und kam schlie├člich hinter dem Deutschen Weltcupleader Fabian Riessle als Dritter ins Ziel. ÔÇ×Ich habe gesehen, dass die Form stimmtÔÇť, sagte der 29-J├Ąhrige.

Auf der Abschussliste

Lukas Klapfer ist heute noch froh dar├╝ber, dass er vor zweieinhalb Jahren nicht alles hingeschmissen und das Autohaus seiner Eltern ├╝bernommen hat. Ihm w├Ąre auch einiges vorenthalten geblieben. Eine Olympia-Medaille mit dem ├Âsterreichischen Team in Sotschi etwa (2014), oder sein erster Weltcupsieg (Schonach 2015). ÔÇ×Ich war im Grunde schon auf der Abschussliste und stand extrem unter Druck ÔÇť, erinnert sich der Steirer, der von den ├ľSV-Trainern ein allerletztes Ultimatum erhielt. ÔÇ×Wenn ich keine Leistungen gebracht h├Ątte, dann h├Ątte ich es lassen m├╝ssen.ÔÇť

Inzwischen ist dieser Lukas Klapfer aus dem ├Âsterreichischen Kombinierer-Team l├Ąngst nicht mehr wegzudenken und neben Routinier Bernhard Gruber zum Leithammel und gro├čen Hoffnungstr├Ąger avanciert. Vor allem weil er auch in der Loipe regelm├Ą├čig zur Hochform auflaufen kann.

Wie bereits im ersten Bewerb am Samstag konnten die ├Âsterreichischen Kombinierer auch am Sonntag wieder durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit ├╝berzeugen.

Hinter Klapfer kam Weltmeister Gruber erneut als Vierter ins Ziel, der Salzburger verbesserte sich im Langlauf immerhin um 13 Positionen. Und mit Routinier Willi Denifl (8.) schaffte ein weiterer ├ľSV-Kombinierer den Sprung in die Top Ten.

Die Kombinierer machen nun am kommenden Wochenende eine Pause, ehe der erste Saisonh├Âhepunkt ansteht. Der Heimweltcup in Ramsau (19./20.12.).

Endstand

1. Magnus Krog (NOR) 25:41,8 Min. (15. im Springen/6. im Langlauf)
2. Fabian Rie├čle (GER) +1,00 Sek. (10./8.)
3. Lukas Klapfer (AUT) 1,9 (7./12.)
4. Bernhard Gruber (AUT) (17./9.) 8,5
5. Eric Frenzel (GER) 17,1 (6./21.)
6. Akito Watabe (JPN) 21,6 (8./19.)
Weiter:
8. Wilhelm Denifl 25,3 (3./25.)
19. Mario Seidl 1:05,6 Min. (1./41.)
22. Harald Lemmerer 1:09,4 (30./18.)
25. Philipp Orter 1:21,8 (29./22.)
27. Paul Gerstgraser 1:28,3 (49./5.)
35. Fabian Steindl (alle AUT) 1:53,5 (12./42.)

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