Mesotitsch-Rückkehr in Antholz

Austria's Daniel Mesotitsch competes during the men's 10 km sprint race at the Biathlon World Championships in Ruhpolding March … © Bild: Reuters/MICHAEL DALDER

Der zweifache WM-Vierte von 2012 darf anstelle von Christoph Sumann starten.

Der seit Mitte Dezember lediglich im IBU-Cup eingesetzte Daniel Mesotitsch kehrt am Wochenende in Antholz zu den letzten Bewerben vor der WM in den Biathlon-Weltcup zurück. Der zweifache WM-Vierte von 2012 zeigte zuletzt in der zweiten Liga gute Ergebnisse und darf deshalb in Südtirol am Freitag im Sprint anstelle von Christoph Sumann antreten. Der zuletzt in Ruhpolding nicht überzeugende Steirer verpasst damit auch die Verfolgung, könnte aber im abschließenden Staffelbewerb am Sonntag zu Einsatz kommen, teilte der ÖSV am Mittwoch mit.

ÖSV-Cheftrainer Remo Krug erhofft sich von seiner in der Loipe großteils starken Truppe endlich bessere Schießleistungen. "Das Ziel lautet, am Schießstand wieder einen Schritt nach vorne zu machen. Das ist gleichzeitig die Basis für gute Ergebnisse", betonte der Deutsche, vor dem dritten Weltcup-Station im Jänner mit "hohen konditionellen Anforderungen" wegen der mittleren Höhenlage.

Bis auf die Rochade der Routiniers Mesotitsch und Sumann ist das ÖSV-Aufgebot gleich geblieben. Julian Eberhard, Simon Eder, Fritz Pinter und der in der Vorwoche in Ruhpolding als bester der Mannschaft zweimal elftplatzierte Dominik Landertinger gehen auch im Antholzer Tal auf die Jagd nach dem dritten Einzelpodestplatz der Saison. Die beiden einzigen gelangen zu Saisonbeginn Landertinger und Sumann.

Hoffen auf Fortuna

Ex-Weltmeister Landertinger baut auf seine "gute Laufform" und hofft am Schießstand auf Beistand von Fortuna. "Wenn jetzt auch nochmals das Glück zu 100 Prozent auf meiner Seite ist, dann weiß ich, das ich ganz vorne sein kann", weiß der Tiroler, der nur "beste Erinnerungen" an Antholz hat, wo er drei seiner bisherigen elf Weltcup-Podestplätze geholt hat. Im Sprint der Damen am Donnerstag treten unverändert die jüngst einige Male in die Weltcuppunkteränge gelaufenen Romana Schrempf und Iris Schwabl an.

Erstellt am 16.01.2013