Sport | Wintersport
04.07.2017

Längste Eishockey-Partie der Welt in den USA gespielt

Über zehn Tage spielten zwei Amateurteams in Buffalo und brachen dabei den Weltrekord. Das Spiel endete 1725 zu 1679.

Über 250 Stunden standen sie auf dem Eis, um sich am Ende Weltrekordler nennen zu können. Damit überboten 40 Amateurspieler den bisherigen Rekord um 32 Minuten, den im Februar 2015 zwei kanadische Teams aufgestellt hatten.

Trotz zahlreicher Verletzungen und Blasen machten sie immer weiter. Jeweils 20 Eishockeyspieler aus Buffalo (US-Bundesstaat New York) lieferten sich über zehn Tagen, zehn Stunden und 35 Minuten ein enges Match. Die Amateursportler zwischen 40 und 65 Jahren wechselten dabei alle vier Stunden ihre Teams am Eis. Das Stadion durfte jedoch keiner während der zehn Tage verlassen. Am Ende konnte das "blaue Team" das Spiel mit 1725 zu 1679 für sich entscheiden.

"Es war hart, nachts um 2.00 Uhr aufzustehen, seine Füße in Eiswasser zu stecken und sich erneut aufzuraffen", sagte Mike Lesakowski, der den Rekordversuch vor einem Jahr in die Wege geleitet hatte. Das Ziel des Spiels sollte es sein, eine Million Dollar an Spenden für ein Krebszentrum zu sammeln. Schließlich wurde die Marke zur Freude aller Sportler sogar um 200.000 Dollar überboten.

Jedoch steht noch nicht fest, ob der Weltrekordversuch von "Guinness World Records" anerkannt wird. Dafür muss nun eine Videoaufzeichnung der gesamten Partie von offizieller Seite ausgewertet werden.