SKELETON-WORLD-WOMEN

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Sport Wintersport
02/12/2021

Janine Flock belegte bei der Skeleton-WM Rang 16

Sie sei kein Roboter, sagte ihr Freund und Trainer Matthias Guggenberger über die Favoritin.

Die Tirolerin Janine Flock hat die Skeleton-WM in Altenberg nur auf Rang 16 abgeschlossen. Nach Halbzeitrang 15 markierte die Gesamtweltcupsiegerin am Freitag in den Läufen drei und vier die Plätze 13 und 12, was einen Rückstand von 4,07 Sekunden einbrachte. Der Titel ging an Titelverteidigerin Tina Hermann. Bei den Männern gewann ihr deutscher Landsmann Christopher Grotheer, die Österreicher Florian Auer und Samuel Maier belegten die Ränge neun (+3,43)und elf (+3,83).

Flock hatte alle Weltcuprennen dieser Saison auf dem Podest beendet und souverän die Gesamtwertung geholt. Kurz vor dem Final-Wochenende in Igls war allerdings ihr Großvater verstorben. „Sie hat acht Rennen lang geliefert und jetzt bei der WM eben nicht, weil sie kein Roboter ist, sondern ein Mensch“, sagte ihr Freund und Trainer Matthias Guggenberger. „Andere Athletinnen wären unter diesen Umständen vielleicht gar nicht zur WM gefahren. Die emotionale Belastung ist höher, als viele mitbekommen haben.“

Die Medaillenvergabe

Hermann war ähnlich schlecht wie Flock in die WM gestartet, von Rang elf aus stürmte sie mit drei Laufbestzeiten aber noch zum Titel-Hattrick. Ihre Landsfrau Jacqueline Lölling (+0,11 Sek.) holte Silber, die russische Europameisterin Jelena Nikitina (+1,68) verhinderte knapp einen deutschen Triple-Sieg. Denn Sophie Griebel wurde nur 0,02 Sekunden dahinter ex aequo mit Alina Taraischenkowa Vierte. Grotheer siegte 0,28 Sekunden vor dem Russen Alexander Tretjakov sowie 1,20 vor seinem Landsmann Alexander Gassner.

Rang neun war ein für Auer gutes Ergebnis, fixiert mit der sechstbesten Laufzeit im finalen Heat. Er schob sich damit noch an Maier vorbei. Auer gab an, besser als im Vorjahr mit der Bahn zurechtgekommen zu sein: „Heuer bin ich die Sache mit mehr Lockerheit angegangen und kam Schritt für Schritt mit der Bahn besser klar. Vor allem der letzte Lauf war dann richtig cool.“ Nationalcoach Walter Stern: „Eine richtig starke Leistung.“ Am Samstag steht in Altenberg der Mixed-Bewerb auf dem Programm.

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