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27.08.2017

Nächste Niederlage für Capitals in der CHL

Die Wiener verlieren bei Jyväskylä 1:4 und sind mit einem Zähler Tabellenletzter.

Die Vienna Capitals müssen auf ihren ersten Erfolg in der Champions Hockey League weiter warten. Der Eishockey-Meister unterlag am Sonntag bei JYP Jyväskylä mit 1:4 (0:2,0:0,1:2) und hält damit in Gruppe C als Letzter weiter bei einem Punkt aus der Niederlage nach Verlängerung gegen den weißrussischen Meister Grodno. Am Donnerstag sind die Finnen in Wien zu Gast.

Jerry Turkulainen sorgte in der 4. Minute im Powerplay für den frühen Führungstreffer der Heimmannschaft, Valtteri Hotakainen erhöhte noch im ersten Abschnitt zum 2:0 (17.). Nach einem torlosen zweiten Drittel sorgte Jarkko Immonen in der 47. Minute für die Vorentscheidung, jedoch verkürzte Neuerwerbung und Ex-NHL-Spieler Jerome Samson nur eine Minute später auf 1:3 und ließ die Wiener kurz wieder hoffen. Weitere Tore gelangen den Capitals aber nicht, und so sorgte Juha-Pekka Hytönen in der Schlussminute mit einem Treffer ins leere Tor für den 4:1-Endstand.

Das Parallelspiel entschied EV Zug mit 3:2 bei Neman Grodno für sich. Jyväskylä führt nach dem zweiten Sieg mit sechs Zählern vor Zug (3) und Grodno (2).

Kantersieg der Salzburger

Rehabilitieren konnte sich Red Bull Salzburg nach der 1:6-Heimschlappe gegen Tappara Tampere. Die Salzburger besiegten das slowakische Team Banska Bystrica klar mit 5:0 (2:0,2:0,1:0). In der Tabelle der Gruppe A liegt Tappara Tampere mit zwei Siegen und sechs Punkten voran, Salzburg ist Freitag zu Gast bei den Finnen.

Hervorragend klappte am Sonntagabend das Überzahlspiel der Salzburger, vier der fünf Treffer fielen im Powerplay. Den Auftakt machte in der 19. Minute Alexander Rauchenwald, nur eine Minute später stellte Brant Harris auf 2:0, ehe Rauchenwald (28.) erneut in Überzahl zur 3:0-Führung erhöhte. Nach einem Treffer bei ausgeglichenem Spielerverhältnis auf dem Eis durch Alexander Cijan (34.) stand es nach zwei Dritteln bereits 4:0.

Im Schlussabschnitt nützte Ryan Duncan die numerische Überlegenheit zum 5:0 (53.). Dem Gästeteam boten sich ebenfalls mehrere Powerplay-Situationen, es konnte aber aus keiner einen Gewinn ziehen. So ließen die Slowaken auch ein 5:3, als Ende des dritten Drittels Thomas Raffl und Daniel Welser ihre Strafminuten auf der Bank absaßen, ungenützt.