Peter MacArthur und Patrick Peter jubeln nach dem Sieg gegen Villach.

© Georg Diener Agentur Diener/DIENER / Alex Domanski

Eishockey
03/01/2015

Eishockey: Jim Boni brachte die Zuversicht zurück

Die Capitals besiegten Villach 2:0. Der KAC braucht noch einen Sieg für das Play-off

von Peter Karlik

War das der erhoffte Befreiungsschlag der Vienna Capitals nach sieben Pleiten oder einfach nur die logische elfte Niederlage in Serie für den Villacher SV?

Jedenfalls waren die Wiener in einem Heimspiel selten so überlegen wie gestern gegen die Villacher. Erst nach zehn Minuten verbuchte Jarrett den ersten Torschuss für den VSV. In den letzten Partien der Capitals war der erste Schuss des Gegners immer ein Treffer. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Wiener auch schon mit drei, vier Toren Differenz führen können, oder müssen. Denn Villach ließ sich minutenlang im eigenen Drittel einschnüren.

Capitals-Coach Jim Boni sagte erfreut: „Das war unser bestes Drittel seit ich hier bin. Leider haben wir uns nicht mit mehren Toren belohnt.“
In der 27. Minute gingen die Capitals durch Watkins mit dem 27. Torschuss in Führung. Der Grund, warum es zu keinem Kantersieg kam, trug die Nummer eins auf dem Rücken und war VSV-Tormann Jean Philippe Lamoureux. Der Amerikaner hielt mit seinen Paraden die Partie so lange offen, bis die Capitals im letzten Drittel müder wurden. VSV-Verteidiger Pretnar traf die Stange (51.). Weil die Capitals trotzdem nicht ungeduldig wurden, durften sie sich mit dem 2:0 belohnen: MacArthur verwertete einen Querpass von Foucault zum 2:0 (55.).

Villach war vor zwei Monaten das beste Team der Liga. Sie stehen sehr eng und kontern brandgefährlich“, sagte Boni und wollte den Sieg nicht unterbewertet lassen. Seit dem Trainerwechsel holten die Caps vier der sechs möglichen Punkte.

Wenig Sportgeist zeigten gestern Salzburg und Linz, die jeweils ihre Plätze eins und zwei schon zuvor abgesichert haben. Die Salzburger schonten mehrere Spieler und verloren in Ungarn 2:4. Die Linzer ließen sich in Znaim mit einem 2:8 aus der Halle schießen. Damit steht fest, dass die Capitals als Fünfter ins Play-off gehen und von einem der drei Top-Teams gezogen werden können. Für Boni kein Grund zur Panik: „Ich habe viel Positives gesehen. Aber manche Spieler sind noch nicht an Bord.“ Die neue Gruppendynamik soll auch die Einzelkämpfer „anstecken“, die in der Krise der letzten Monaten entstanden sind.

Bozen im Play-off

Am vorletzten Spieltag der Qualifikationsrunde gelang dem regierenden Champion Bozen mit einem 4:1-Erfolg in Laibach der Einzug ins Viertelfinale. Der achte und letzte Platz im Play-off wird erst am Dienstag vergeben. Der KAC hat nach dem 1:0-Erfolg in Innsbruck die besten Karten. Den Klagenfurtern reicht morgen im Heimspiel gegen Dornbirn ein Punkt. Sollte der KAC allerdings verlieren, dann könnte auch Graz mit einem Heimsieg gegen Laibach noch das Play-off-Ticket lösen.

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