Viel Kampf: Caps-Verteidiger Fraser bearbeitet den Finnen Alikoski

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Eine Niederlage, die den Capitals Hoffnung macht
11/04/2014

Eine Niederlage, die den Capitals Hoffnung macht

Die Wiener haben nach dem 1:3 in Oulu noch Chancen, Salzburg siegt in Lulea 4:2

von Peter Karlik

Schnee am Straßenrand, Abenddämmerung am frühen Nachmittag. Die äußeren Bedingungen konnten einem auf das Gemüt schlagen in Oulu, in der nördlichsten Großstadt der EU.

Auf dem Eis in der mit 4239 Zuschauern (davon zirka 30 Capitals-Fans) gut gefüllten Energia-Arena ging den Vienna Capitals zu spät ein Licht auf. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League verloren die Capitals mit 1:3 (0:2, 0:1, 1:0) und haben somit eine sportlich schwierige aber nicht aussichtslose Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Dienstag in Wien. Dieses müssen die Capitals mit zwei Toren Differenz gewinnen, damit sie in die maximal zehnminütige Verlängerung kommen. Danach würde ein Penaltyschießen entscheiden.

Starke Finnen

Entschieden war das Spiel für den finnischen Meister bereits nach einem Drittel. Die mit dem Puck extrem starken Finnen machten viel Druck und spielten viele Torchancen heraus. Und die Caps stellten sich beim 0:1 nicht gut an. Der schwedische Verteidiger Mahsur spazierte bei Klimbacher vorbei und schoss unter der Fanghand von Caps-Keeper Zaba ein (10.). Nachdem die Wiener in zwei Powerplays erfolglos blieben, nutzte Kärpät die erste Überzahl durch Donskoi zum 2:0 (20.). 17:7 lautete das erdrückende Schussverhältnis.

Nach dem 3:0 durch Glenn (25.) – ein Schuss ins kurze Kreuzeck – kamen die Capitals erst im Schlussdrittel auf. Plötzlich erspielten sie sich Chancen und schienen fitter als die Finnen zu sein. Der verdiente Anschlusstreffer durch Ferland (48.) war die logische Folge. Der finnische Tormann Tarkki sah dabei nicht glücklich aus. In den letzten Minuten hätten Nödl und Watkins auch noch ausgleichen können.

Viel Motivation

Wer nach dem 1:3 dachte, die Caps würden klein bei geben, der irrte. Trainer Tom Pokel bewies Sekunden nach der Schlusssirene erneut seine Motivationskunst: "Wir sind mit dem Zwei-Tore-Rückstand zufrieden. Wir hatten am Sonntag in Laibach noch ein Auswärtsspiel und waren nicht sehr frisch. Jetzt haben wir eine Woche Zeit, um uns auf das Rückspiel vorzubereiten. Wir wissen, wie wir gegen sie in Wien spielen müssen."

Salzburg gewinnt in Luleå 4:2

Mit einer Kufe steht Red Bull Salzburg in der Runde der besten acht Teams der Champions League. Österreichs Meister gewann in Schweden bei Luleå mit 4:2 und geht mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ins Rückspiel kommende Woche. Die Salzburger ließen von Beginn an keinen Zweifel über den späteren Sieger aufkommen und führten nach 30 Minuten bereits mit 3:0.

Achtelfinale, Hinspiele:

Kärpät Oulu - Vienna Capitals 3:1 (2:0,1:0,0:1). Tore: Masuhr (11.), Donskoi (20./PP), Glenn (26.); Ferland (48.)

LuleåRed Bull Salzburg 2:4 (0:1, 1:3, 1:0)Tore: Wallmark (32.), Zaar (59.); Milam (19./PP), Sterling (25.) Beach (30.), Kutlák (33.).

Weiters spielten: TPS Turku - Lukko Rauma 1:5 (1:2, 0:2, 0:1) Tappara Tampere - Frölunda Göteborg 1:5 (0:3, 0:1, 1:1) JYP Jyväskylä - Skelleftea AIK 5:4 (2:1, 3:0, 0:3) Sparta Prag - Linköping 1:2 (0:0, 0:1, 1:1) Fribourg Gotteron - IFK Helsinki 2:2 (0:0, 1:1, 1:1) Servette Genf - Saipa Lappeeranta 2:0 (0:0, 2:0, 0:0)

Rückspiele am 11. November

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