Ein Coach für die Schiedsrichter

Lyle Seitz hatte in 736 Spielen als Referee ein Auge auf die NHL-Cracks.
Foto: rts

Der ehemalige NHL-Referee Lyle Seitz ist ab sofort für die Entwicklung der Spielleiter in der EBEL zuständig.

Der größte Star bei der Präsentation der am Freitag beginnenden österreichischen Eishockey-Liga in den Räumlichkeiten von Hauptsponsor Erste Bank war ein großer Unbekannter.

Lyle Seitz, 42, hat in seiner Karriere 736 NHL-Spiele absolviert und war 2008 in Atlanta auch Teilnehmer beim All-Star-Game der besten Liga der Welt.

18 Jahre Erfahrung in der NHL

Seitz war 18 Jahre lang Schiedsrichter in der National Hockey League und wird sich ab sofort um die Entwicklung der Referees in der Erste Bank Liga kümmern. Bei seiner Antrittsrede betonte der Kanadier: „Die Referees sind das dritte Team in einem Spiel. Man kann keines der drei weglassen.“ Das sagte er deshalb, weil er bei der Analyse von mehreren Partien der vergangenen Saison bemerkte, „dass es in der EBEL zur Spielkultur gehört, auf die Schiedsrichter loszugehen“. Ziel müsse es sein, dass die Schiedsrichter nicht im Mittelpunkt stehen. Dort soll der Sport stehen.

Die Liga auf ServusTV

Dank TV-Partner ServusTV wird es wieder zumindest jeden Sonntag hochklassige Liveübertragungen geben. 15 Kameras, zwei mit Mikrofonen ausgestattete Spieler und HD-Übertragungen sollen Eishockey im Fernsehen zum Erlebnis machen. In der vergangenen Saison erreichte der junge Sender mit 150 Stunden Berichte 1,3 Millionen Österreicher. Und im packenden Finale zwischen Salzburg und KAC durfte sich ServusTV über bis zu 10 Prozent Marktanteil freuen. Wenig überraschend ist am Freitag in Klagenfurt die Final-Neuauflage das erste TV-Spiel.

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(KURIER) Erstellt am
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