Sport | Wintersport
19.11.2017

Video: Die zehn Tore beim Offensiv-Spektakel der Capitals

Dank einer starken Offensiv-Leistung besiegten die Wiener Znaim mit 6:4.

„Ich habe in der Kabine einige Eisbeutel gesehen. Das ist ein gutes Zeichen: Dann haben wir hart gespielt“, sagte Capitals-Coach Serge Aubin nach dem 6:4-Erfolg am Sonntag gegen Znaim.

Das haben die Wiener tatsächlich. Im Spiel der Capitals war viel Leidenschaft, Härte und es folgten auch viele Strafen. 18 Minuten saßen die Capitals auf der Strafbank. Mit haarsträubenden Fehlern brachten sie sich lange Zeit um die Früchte ihrer Arbeit. Durch Powerplay-Treffer von Pollastrone (12.) und Klubertanz (17.) führten die Capitals mit 2:0, als der Fehlerteufel ins Spiel kam Vor dem 1:2 durch Nemec vertändelte Hackl den Puck (18.), beim lockeren Handgelenksschuss von Nemec in Minute 25 ins kurze Eck verschätzte sich Tormann Lamoureux und beim 3:3 durch Spacek kam der direkte Pass zum Torschützen von Caps-Verteidiger McKiernan (26.).

Das Video des Spiels zur Verfügung gestellt von ServusTV

Sturm und Drang

Offensiv spielten die Capitals attraktiv wie selten zuvor in dieser Saison. Immer wieder schnürten die Wiener ihren Gegner lange ein, selbst in Unterzahl hätten sie an diesem Sonntag zwei, drei Tore erzielen können, nein sogar müssen.

Brocklehurst traf mit seinem ersten Saisontor zum 4:3 (29.), Nödl erhöhte nach schöner Vorarbeit von Schneider auf 5:3 (39.). „’Schneids’ ist zwar erst das dritte Spiel bei uns, aber er spielt, als wäre er schon lange im Team. Er harmoniert perfekt mit Holzapfel und Pollastrone“, sagte Aubin. Spannend blieb es dennoch, weil Znaim nach dem 6:3 von Pollastrone (44.) durch Mrazek (50.) erneut verkürzen konnte.

Doppeltorschütze Pollastrone erklärte, weshalb das Toreschießen soviel leichter fiel, als beim 0:1 am Freitag gegen Fehervar: „Wir haben einfach viel mehr Pucks zum Tor gebracht. Wir hatten damit auch schon Probleme, als wir noch die Siegesserie hatten. Wenn wir aber so spielen wie heute, wird es schwer gegen uns zu gewinnen.“

Erfreulich für die Wiener war auch: In den Wochenendspielen gegen Fehervar und Znaim duften sie sich über 8950 Zuschauer (4600 gegen Znaim) freuen.

Elf Punkte Vorsprung

In der Tabelle hat der Meister den Vorsprung auf Linz bei einem Spiel weniger auf elf Punkte ausgebaut, da die Black Wings in Dornbirn mit 2:3 nach dem Penaltyschießen verloren.

Innsbruck verlor in Bozen 0:1. Wenige Treffer fielen auch in Salzburg, wo sich die Red Bulls erst nach dem Penaltyschießen gegen Graz mit 2:1 durchsetzten. Die Grazer sind am Dienstag der nächste Gegner der Capitals.

Das Video aus Salzburg zur Verfügung gestellt von ServusTV

Sonntag-Spiele

Vienna Capitals - Znaim 6:4 (2:1,3:2,1:1).
Wien, 4.600. Tore: Pollastrone (12./PP, 44.), Klubertanz (17./PP), Sharp (26./PP), Brocklehurst (29.), Nödl (39.) bzw. Nemec (18., 25./PP), Spacek (26.), Mrazek (50.). Strafminuten: 18 bzw. 14.

Bozen - Innsbruck 1:0 (1:0,0:0,0:0).
Bozen, 3.500. Tor: DeSousa (7./PP). Strafminuten: 10 bzw. 10.

Red Bull Salzburg -Graz 99ers 2:1 n.P. (1:0,0:0,0:1 - 0:0,1:0).
Salzburg, 3.120. Tore: Duncan (5./PP), Mueller (entscheidender Penalty) bzw. Nixon (48./PP). Strafminuten: 10 bzw. 2.

Dornbirner EC - Black Wings Linz 3:2 n.P. (1:0,1:1,0:1 - 0:0,1:0).
Dornbirn, 2.219. Tore: Reid (13./PP), Fraser (36.), McMonagle (entscheidender Penalty) bzw. Kirchschläger (21.), Lebler (46./PP). Strafminuten: 14 bzw. 8.

VSV - Fehervar AV19 1:2 n.P. (0:0,1:1,0:0, - 0:0,0:1).
Villach, 2.517. Tore: Petrik (38.) bzw. Hari (33., entscheidender Penalty). Strafminuten: 6 bzw. 2.