Die Ski-WM in St. Moritz: Zahlen, bitte!

Das billigste Ticket, das teuerste Hotel, der weiteste Sprung und der steilste Start bei der Ski-WM.

Noch drei Tage bis zur Eröffnungsfeier, vier Tage bis zum ersten Rennen. Zum vierten Mal nach 1934, 1974 und 2003 ist St. Moritz Austragungsort einer alpinen Ski-Weltmeisterschaft. Das Mega-Event in Zahlen.

1 Maskottchen gibt es, den Steinbock Moritz.

2 Rettungshubschrauber stehen bereit, ebenso wie 5 Notfallfahrzeuge.

2,9 Grad beträgt die jährliche Durchschnittstemperatur in St. Moritz.

5 Kilometer Zäune wurden entlang der Strecken aufgestellt.

10 Franken kostet die billigste Eintrittskarte. Dabei handelt es sich um ein Streckenrand-Ticket für Jugendliche.

11 Rennen und vier Qualifikationsrennen werden veranstaltet.

23 Kilometer Glasfaserkabel wurden am Berg verlegt.

30 TV-Stationen übertragen die Weltmeisterschaft, davon sind 15 vor Ort in St. Moritz. Insgesamt 600 Stunden werden von der WM übertragen.

35 Live-Acts unterhalten im Kulm Park die Zuschauer bei freiem Eintritt.

38 Kilometer B-Netze stehen an den Strecken.

40 Torrichter sind im Durchschnitt bei einem Rennen im Einsatz.

48 Medaillen werden in elf WM-Rennen vergeben. 30 einzelne und 18 im Teambewerb. Bei der ersten Ski-WM in St. Moritz 1934 waren es noch 18 Medaillen in drei Disziplinen: Abfahrt, Slalom und Kombination.

60 Skifahrer sind pro Rennen als Rutscher im Einsatz.

60 Bohrmaschinen sind an der Strecke verteilt, mit deren Hilfe die Löcher für die Torstangen gemacht werden.

70 Stunden Unterhaltung werden im Zielstadion geboten.

80 Ärzte und Samariter sind im Einsatz.

80 Stunden überträgt der ORF aus St. Moritz.

82,5 Prozent der Bevölkerung im Oberengadin arbeitet im Dienstleistungssektor.

84 Meter weit sprang der Schweizer Beat Feuz im Training auf der WM-Abfahrt. Der Sprung wurde danach entschärft.

100 Prozent Gefälle hat der Start der Herrenabfahrt "Freier Fall", das sind 45 Grad. Die Athleten beschleunigen dabei in fünf Sekunden auf 130 km/h.

112 Jahre ist es her, dass erstmals die Bobbahn errichtet wurde. Sie war zur Unterhaltung englischer Touristen gedacht.

150 Stunden werden DJs im Kulm-Park auflegen.

160 Quadratmeter groß ist die TV-Wand im Zielstadion. Sie wiegt 5 Tonnen.

300 Sonnentage soll es pro Jahr in St. Moritz geben.

600 Athleten aus 77 Nationen treten an.

1000 Liter blaue Farbe werden versprüht, um die Konturen der Strecke besser sichtbar zu machen.

1400 freiwillige Helfer ermöglichen die Durchführung der WM. 150 Personen helfen beim Aufbau der Strecken, 800 sind direkt bei den Rennen beschäftigt. 71 Prozent der Freiwilligen kommen aus der Schweiz.

1500 Journalisten sind akkreditiert. Davon 800 TV- und Radiojournalisten und 700 Printjournalisten und Fotografen.

2040 Meter über dem Meeresspiegel befindet sich das Zielgelände. Das ist fast 400 Meter höher als der Start (!) bei der Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel.

2500 Whiskysorten aus aller Welt sind in der Bar Devil’s Place des Hotels Waldhaus am See zu verkosten. Das ist laut Guinness Buch die weltweit größte Auswahl.

3200 Quadratmeter groß ist die Fläche für das VIP-Zelt. Im Zelt für die Volunteers stehen nur 1200 Quadratmetern zur Verfügung.

5200 Einwohner hat St. Moritz. 196.600 leben im Kanton Graubünden.

16.000 Euro kostet die Suite im Palace Hotel pro Nacht. Das Hotel ist am ersten Rennwochenende ausgebucht.

40.000 Liter heiße Getränke, 35.000 Liter kalte Getränke und 25.000 Liter Bier werden ausgeschenkt.

140.000 Zuschauer werden während der Weltmeisterschaft bei den Rennen erwartet.

500.000 Kilometer legen die Shuttle-Busse zurück.

85,000.000 Franken (ca. 61 Mio. Euro) beträgt das Budget dieser WM. Mit dem gleichen Betrag werden die Erträge veranschlagt.

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