Die letzte Saison des Didier Cuche

© Bild: APA/HANS KLAUS TECHT

Der frischgekürte Schweizer des Jahres startet am Samstag zum letzten Mal auf dem Kitzbüheler Hahnenkamm.

Noch am Vorabend hatte Didier Cuche bei einer PR-Show von Head als Sitznachbar von Patrick Ortlieb, Hannes Trinkl und Hermann Maier Rücktrittsgedanken verschwiegen. Vielleicht, um seinem Ausrüster nicht die Show zu stehlen. Cuche wird die neuen Head-Produkte nur noch beim Vergnügungs-Skilauf verwenden. Der 37-Jährige verkündete am Donnerstag, dass er mit Saisonende in Rennpension gehen werde.

Erst in der Vorwoche war Cuche per TV-Publikumsvoting zum Schweizer des Jahres 2011 gewählt worden. Der gelernte Fleischhauer hatte mehr Stimmen erhalten, als sämtliche Konkurrenten aus den Lagern von Kultur, Politik und Showbusiness.

Cuche wählte nicht zufällig Kitzbühel als Ort für seine Abschieds-Pressekonferenz. In Kitzbühel fühlt er sich besonders wohl, in Kitzbühel hat er schon vier Rennen gewonnen. "Meine Entscheidung ist nicht von gestern auf heute gefallen, ich habe mich bereits seit Jahren mit dem Übergang in die neue Lebensphase beschäftigt", sagte der Schweizer Routinier, der nun auf seinen sportlichen Erfolgen eine neue berufliche Basis aufbauen möchte.

Tauwetter

Ehe Cuche im März endgültig Adieu sagen wird, strebt er seinen fünften Hahnenkamm-Streich an. Das wird aber eher in der Samstag-Abfahrt als schon Freitag beim geplanten Super-G passieren.

Wegen des warmen Wetters wurde bereits das Training am Donnerstag abgesagt. Eine Wetterbesserung wird aber erst für Samstag erwartet. Der österreichische Trainer der Schweizer, Hans Flatscher, hat dennoch vorsorglich den Super-G ausgeflaggt.

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Erstellt am 19.01.2012