Die Capitals unterliegen in Zagreb

Ein überragender Goalie Divis ist beim Team der Stunde nicht gut genug. In Villach kommt es zum Eklat.

Zum ersten Mal nach fünf Spielen gingen die Vienna Capitals am Sonntag leer aus. Die Wiener mussten sich Zagreb auswärts mit 1:3 geschlagen geben und verloren damit erstmals seit dem 16. November (1:5 gegen Salzburg) wieder ein Spiel nach 60 Minuten.

Dabei hielten die Capitals bis zum Schluss gut mit. Vor allem Tormann Reinhard Divis hielt überragend und somit seine Mannschaft gegen das beste Team der letzten Wochen im Spiel. Zagreb hatte nach 29 Minuten durch Treffer von Kinasewich (7.) und Trukhno bereits mit 2:0 geführt. Doch nach Fortiers Powerplaytor zum 1:2 (32.) schöpften die Wiener neue Hoffnung.

Zagreb-Keeper Kristan war aber ähnlich gut drauf wie Caps-Tormann Divis. Und so fiel erst in der Schlussphase das 3:1 - erneut durch Trukhno (54.). Bjornlie traf für Wien nur die Stange. Zagreb gewann somit die zwölfte Partie in den letzten 13 Spielen. Die Capitals sind vor dem Heimspiel am Dienstag gegen Leader Linz auf Rang 7 zurückgefallen.

Eklat in Villach

Zu einem Vorfall, der noch zu Diskussionen in der Liga führen muss, kam es am Sonntag beim 6:1 von Villach gegen Laibach. Laibach-Goalie Lamoureux wurde vor dem 1:0 durch Toporowski (3.) im Torraum regelwidrig attackiert, Referee Cervenak gab das Tor. Daraufhin stürmte der US-Keeper zu Cervenak und schlug ihm mit dem Schläger auf die Beine.

Der Schiedsrichter sprach statt einer Matchstrafe nur eine zehnminütige Disziplinarstrafe aus. Damit führt er die Rechtssprechung der Liga ad absurdum, wurde doch Wiens Rotter vor einem Jahr nach einer ähnlichen Attacke an einen Linesman zu einer Sperre von 16 Spielen verdonnert. Lamoureux kann nach der Disziplinarstrafe nicht gesperrt werden.

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( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011