Am Boden: Die Villacher ließen den Capitals keine Chance

© Agentur Diener/ Kuess

Eishockey
02/28/2016

Die Capitals finden gegen Villach kein Rezept

Villach stellt mit dem 4:1 in der Serie bereits auf 2:0.

von Peter Karlik

Es ist die wichtigste Zeit des Jahres, doch die Vienna Capitals spielen, als ginge es um nichts. Nach zwei Partien in der Best-of-seven-Viertelfinalserie gegen den Villacher SV steht es 0:2. Nach dem 2:3 am Freitag folgte am Sonntag eine 1:4-Niederlage in Villach. Gleich war in beiden Spielen, dass die Villacher um mindestens eine Klasse besser waren und die Wiener in dieser Verfassung keine Partie gewinnen werden.

Wiener Warnung

Capitals-Trainer Jim Boni warnt seine Spieler: "Wenn wir nicht aufwachen, dann kommt am Dienstag das 0:3." Schuld an der Niederlage seien wieder die vielen Strafen gewesen. In den 60 Minuten saßen seine Spieler 24 Minuten auf der Strafbank. "Wir reden die ganze Zeit über die Disziplin und sie gehen hinaus und bekommen Strafen. Wir werden kein Spiel auf der Strafbank gewinnen." Allerdings agierten die Wiener ausgerechnet in wichtigen Situationen nicht entschlossen und hart genug.

Entscheidend war für Boni auch die Phase vor dem Treffer von Dustin Johner zum 0:2. "Wir sind besser ins Spiel gekommen und haben eine gute Chance auf den Ausgleich gehabt. Und dann bekommen wir aus einem Konter das 0:2."

Nach dem 0:3 durch Eric Hunter war die Partie gelaufen. Auch bei diesem Tor ließen die Wiener den Villacher einfach vor das Tor fahren und abschließen.

Verteidiger Troy Milam saß am Sonntag den ersten Teil seiner Drei-Spiele-Sperre ab. Die Capitals legten jedoch gegen die Länge Einspruch ein.

Das Tor des Jahres

Viel Pech hatte der großartig kämpfende KAC gegen Salzburg. Die Klagenfurter lagen nach 83 Sekunden bereits 0:2 zurück und glichen in der 57. Minute zum 2:2 aus. Doch elf Sekunden vor der Schlusssirene des dritten Drittels traf Salzburg-Verteidiger Matthias Trattnig zum 3:2. Bei den Klagenfurtern fehlten die erkrankten Thomas Koch und Thomas Pöck, auch Trainer Alexander Mellitzer musste das Bett hüten.

Das 0:2 durch Konstantin Komarek (2.) wird als Tor des Jahres in den Saisonrückblicken erwähnt werden. Der gebürtige Wiener legte sich hinter dem KAC-Tor den Puck auf die Schlägerschaufel und ließ ihn im Kreuzeck wieder runter.

Damit steht es in allen Serien 2:0. Denn auch Dornbirn (5:0 gegen Znaim) und Linz (4:3 gegen Bozen) gewannen die zweiten Partien.

Viertelfinale (best of seven, 2. Spiel):

Black Wings Linz - Bozen 4:3 (2:1, 2:2, 0:0).
Linz, 4.865. Tore: Kozek (5./PP), Göhringer (15.), Dorion (29.), Altmann (34.) bzw. Vause (10.), Reid (21.), DiCasmirro (25.). Strafminuten: 18 plus 10 Disziplinar Moderer und David bzw. 14.
Stand in der Serie: 2:0.

KAC - Red Bull Salzburg 2:3 (1:2,0:0,1:1).
Klagenfurt, 4.296. Tore: M. Geier (20./PP), Nordqvist (58.) bzw. Trattnig (1., 60.), Komarek (2./PP). Strafminuten: 14 plus 10 Disziplinar Hundertpfund bzw. 14.
Stand in der Serie: 0:2.

VSV - UPC Vienna Capitals 4:1 (1:0,1:0,2:1).
Villach, 4.325. Tore: Weihager (4.), Johner (36.), Hunter (44./PP), Schofield (58.) bzw. Cuma (60.). Strafminuten: 8 bzw. 20. Stand in der Serie: 2:0.

Dornbirn - Znaim 5:0 (1:0,3:0,1:0).
Dornbirn, 4.300. Tore: Greentree (6.), Zagrapan (27./PP), D'Aversa (29.), MacKenzie (38.), Häußle (46.). Strafminuten: 6 bzw. 12.
​Stand in der Serie: 2:0.

Nächste Spiele, Dienstag, 1. März: Znaim - Dornbirn (18.30), Vienna Capitals - VSV (19.15), Salzburg - KAC (19.40), Bozen - Linz (19.45).

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