© APA/GERT EGGENBERGER

Sport Wintersport
09/21/2012

Die Capitals erfüllen die Pflicht

Die Wiener fertigen Liga-Neuling Innsbruck mit 4:1 ab, lassen vor dem Tor aber die letzte Konsequenz vermissen.

von Andreas Heidenreich

Nach dem Gewinn des Meistertitels in der Nationalliga schlossen sich die Innsbrucker Haie der Erste Bank Liga an, um nicht für alle Zeiten in der sportlichen Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. So wie ihre Fußballer-Kollegen haben es die Tiroler jedoch derzeit im Oberhaus nicht leicht. Mit dem entscheidenden Vorteil, nicht absteigen zu können, sofern man sich nicht wieder freiwillig verabschiedet.

So entschlossen sich die Innsbrucker, vielen einheimischen Spielern eine Chance zu geben. Mit Ausnahme der acht Legionäre und Torhüter Patrick Machreich stehen ausschließlich Tiroler im Kader der Tiroler. Erfahrung sammeln ist das Motto für die Saison. Mit vier Niederlagen in ebenso vielen Spielen und einem Torverhältnis von 9:21 waren die Tiroler am Freitag in die Wiener Albert-Schultz-Eishalle gekommen. So wussten die Capitals bereits im Vorfeld, dass sie die Partie eigentlich gar nicht verlieren können.

Dementsprechend gingen die Wiener über weite Strecken auch ans Werk. Blatny (3./PP), Fortier (12.) und Ferland (14.) sorgten bereits im ersten Drittel für klare Verhältnisse. Danach schalteten die Capitals zwei Gänge zurück, ließen vor allem vor dem gegnerischen Tor die letzte Konsequenz vermissen und feierten dennoch einen 4:1-Sieg. Positiv hervorzuheben ist die Leistung des 18-jährigen Verteidigers Patrick Peter, der den verletzten Routinier Bjornlie solide vertrat.

Der Sieg war der 30. der Capitals im 56. Duell mit den Haien. 21 der 30 Erfolge gegen die Tiroler feierten die Wiener zuhause. Am Sonntag kommt mit Dornbirn der nächste Liga-Neuling. Auch da sollte es keinen Zweifel über den Sieger geben.

Weiterführende Links

Mehr zum Thema

  • Hauptartikel

  • Ergebnisse

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.