Keine Chance: Shiffrin muss auf die Parallelbewerbe in Zürs hoffen

© EPA / GEORGI LICOVSKI

Sport Wintersport
10/09/2020

Der Rücken zwickt: Mikaela Shiffrin verzichtet auf Sölden

Der US-Star muss zwei Wochen pausieren und verpasst den alpinen Saisonstart. ÖSV-Technikerin Stephanie Resch erlitt derweil einen Kreuzbandriss

Der Auftakt zum alpinen Skiweltcup 2020/'21 findet ohne den Star im Damen-Zirkus statt: Mikaela Shiffrin, die beim Riesenslalom in Sölden seit 2013 nie schlechter als auf Platz 6 klassiert war, hat ihre Teilnahme am Freitag absagen müssen. "Zu meiner großen Enttäuschung bin ich nicht in der Lage, zu starten“, schreibt die 25-jährige Amerikanerin auf Instagram. Sie habe in den letzten Wochen im Training Fortschritte gemacht, dennoch sei ihr wegen anhaltender Rückenproblemen von einem Start in Sölden abgeraten worden.

Die Situation sei frustrierend, und es sei „ein Mist“, nicht starten könne. Den Kolleginnen will sie die Daumen drücken: „Ich bin sehr aufgeregt, meinen Teamkolleginnen und -kollegen beim Wettkampf zuzusehen. Sie haben sich in den Trainings stark, schnell und hungrig gezeigt. Ich werde ihnen so laut wie möglich zujubeln.“ Allerdings höchstwahrscheinlich von zu Hause aus, laut US Ski Team plant sie gegenwärtig die Rückreise nach Vail. Wann sie zurückkehrt, ist offen - die nächsten Rennen sind die Parallelbewerbe in Zürs (13./14. November).

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Salzburger Pechvogel

Bereits beendet ist die Saison für Stephanie Resch: Die Technik-Spezialistin stürzte am Donnerstag beim Riesenslalom-Training in Sölden und wurde daraufhin nach Salzburg gebracht, um den Grad der Verletzung abzuklären. Eine Magnetresonanz-Untersuchung ergab einen vorderen Kreuzband- und Außenmeniskusriss im rechten Knie, was ein vorzeitiges Saison-Aus für die Salzburgerin bedeutet. Die 24-Jährige wird kommenden Montag von Dr. Helmut Klampfer im Uniklinikum Salzburg operiert.

Statt eines Neustarts samt Materialwechsel (Völkl statt Rossignol) muss Resch somit zumindest ein halbes Jahr pausieren. Das Pech ist schon seit einiger Zeit ihr ungeliebter Begleiter: Bereits im Jänner 2017 zog sie sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Probleme mit den Schienbeinen zwangen sie zudem im vergangenen Winter zu einer langen Pause.

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